Schwarze Pädagogik in der Führung

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Alte Pädagogik – Alte Führung

Die schwarze Pädagogik der vorigen Jahrhunderte scheint überwunden. Aber sie ist noch viel stärker wirksam, als wir glauben, vor allem auch in der Wirtschaft. Führungskräfte, die Mitarbeiter_innen (MA) belehren, ermahnen, anschreien und abwertend behandeln sind leider gar nicht so selten.  Die ‚alte Pädagogik‘ und das ‚alte Führungsverhalten‘ weisen aus meiner Sicht eine deutliche Verbindung auf. Sie verstecken sich oft in Rationalisierungen und vermeintlich ‚rationalen Führungs-Stilen‘.

Was ist schwarze Pädagogik?

Die schwarze Pädagogik – eine Philosophie hinter manchen (unwirksamen) Führungs-Gesprächen.

Ganz allgemein geht es in der schwarzen Pädagogik um die Verleugnung oder das Zurückdrängen der (schlechten) Natur des Menschen zugunsten der Vernunft bzw. des Geistes. Mit Hinweis auf Salomon: „Du hauest ihn (den Knaben) mit der Rute; aber du errettest seine Seele von der Hölle.“12

Sehr klar kennzeichnet Alice Miller die schwarze Pädagogik aus dem Hintergrund der Untersuchungen zur autoritären Persönlichkeit:

„Unter der ‚Schwarzen Pädagogik‘ verstehe ich eine Erziehung, die darauf ausgerichtet ist, den Willen des Kindes zu brechen, es mit Hilfe der offenen oder verborgenen Machtausübung, Manipulation und Erpressung zum gehorsamen Untertan zu machen.“
Alice Miller: Evas Erwachen, 2001. (aus: Michael A. Milburn und Sheree D. Conrad: Raised to Anger. Übersetzung aus: o. A.: Schwarze Pädagogik.)

Die Folgen der schwarzen Pädagogik

Schwarze Pädagogik führt zu autoritären Persönlichkeiten.

Hinweise zum Zusammenhang zwischen schwarzer Pädagogik und Entwicklung einer autoritären Persönlichkeit finden sich in meinem Beitrag zur autoritären Persönlichkeit.

Schwarze Pädagogik führt zu Gewalt.

Schwarze Pädagogik ist eine gewalt-durchzogene Pädagogik. Und Gewalt führt  (über die Identifikation mit dem Aggressor) zu Gewalt.3

„Was die Züricher Psychoanalytikerin Alice Miller in ihrem Buch Am Anfang war Erziehung (1980) so beredt beschreibt, die Familie als eine „Brutstätte des Hasses“, den „Mord am Kind“, den eine Erziehung begeht, die alles „Lebendige, Kreative, Emotionale“ in ihm unterdrückt, die „schwarze Pädagogik“ (Katharina Rutschky), reifend vom listenreichen Fallenstellen bis zur Misshandlung und regelrechten Folter – viele Psychologen wissen schon lange: Gewalt zeugt Gewalt. Gewalttätige Eltern bringen gewalttätige Kinder hervor.“ Aus: Dieter E. Zimmei: Das Unbehagen an der Autorität. ).

Schwarze Pädagogik verhindert ein gelingendes Leben

Schwarze Pädagogik lässt Introjekte entwickeln, psychische Einlagerungen‘, die Pädagogen und Erzieherinnen in mir hinterlassen. Sie verhindern oder beeinträchtigen zumindest die Möglichkeit, mein authentisches Leben zu leben – nicht das wahre, sondern das Das wahre und das falsche Selbst – Donald Winnicott wird gefördert.

Das Drama des begabten Kindes

Alice Miller beschreibt in einer Art Selbstanalyse die Wirkung einer Erziehungsmethode, die sich an der schwarzen Pädagogik orientierte.

„Das Drama des begabten, das heißt sensiblen, wachen Kindes besteht darin, dass es schon früh Bedürfnisse seiner Eltern spürt und sich ihnen anpasst, indem es lernt, seine intensivsten, aber unerwünschten Gefühle nicht zu fühlen. Obwohl diese ‚verpönten‘ Gefühle später nicht immer vermieden werden können, bleiben sie doch abgespalten, das heißt: der vitalste Teil des wahren Selbst wird nicht in die Persönlichkeit integriert. Das führt zu emotionaler Verunsicherung und Verarmung (Selbstverlust), die sich in der Depression ausdrücken oder aber in der Grandiosität abgewehrt werden. Die angeführten Beispiele sensibilisieren für das nicht artikulierte, hinter Idealisierungen verborgene Leiden des Kindes wie auch für die Tragik der nicht verfügbaren Eltern, die einst selbst verfügbare Kinder gewesen sind.“

Konsequenzen für den Führungs-Alltag

Führungskräfte wenden schwarze Pädagogik vor allem an, wenn sie mit Verhaltensweisen und/oder Ergebnisse ihrer Mitarbeiter nicht zufrieden sind. Zwei Gründe sind dafür vor allem ausschlaggebend, zwischen denen es einen Zusammenhang gibt.

  • Umgang mit Emotionen
  • fehlende Professionalität

Umgang mit Emotionen

Wenn Mitarbeiter_innen (MA) nicht ‚funktionieren‘ (wie es häufig genannt wird), d. h. wenn sie z. B. keine zufriedenstellende Leistungen erbringen oder negative Einstellungen ausleben oder Konflikte anzetteln, dann entsteht bei vielen Führungskräften häufig Ärger. Der Grund ist häufig ein fehlendes Führungs-Selbstverständnis und fehlende Kompetenz im Umgang mit Emotionen.

Führungs-Selbstverständnis: Warum entstehen überhaupt Emotionen? Viele Führungskräfte sehen sich noch (in erster Linie) als Experten und führen nur ’nebenbei‘. Aufgrund des Multiplikator-Effekts der Führung ist dies ein unprofessionelles Verständnis. Entstehen durch Abweichungen der ‚MA Führungs-Notwendigkeiten‘, so hält sie das, wie sie meinen, von ihrer eigentlichen Arbeit ab und das führt zu Ärger.

Umgang mit Emotionen: fehlende emotionale Kompetenz:

Fehlende Professionalität: Führung ist ein Beruf, den man – wie andere Berufe auch – erlernen muss. Viele Führungskräfte bekommen jedoch nur eine sehr unzureichende Ausbildung. Das führt dazu, dass ihnen das notwendige professionelle Führungs-Instrumentarium fehlt. Sie wissen oft nicht, wie sie die Abweichung ansprechen sollen und wie sie bei einem Gespräch vorgehen sollten. Sie fühlen sich dann einem MA, „der einfach nicht das tut, was ich will“ hilflos ausgeliefert. In der Folge vermeiden sie oft das notwendige Gespräch oder führen ein (unprofessionelles) pädagogisches Korrektur- oder Lehrgespräch, eine Anwendung der schwarzen Pädagogik mit entsprechenden negativen Ergebnissen. Das führt zu Ärger

Professionelles Vorgehen als Führungskraft

Professionell vorgehen heißt vorerst: Diese Abweichungs-Gespräche, Klärungs-, Konflikt- und andere Führungs-Gespräche nicht als ärgerliche Situation zu interpretieren (attribuieren), sondern als selbstverständliche Führungs-Aufgabe. Ich werde dafür bezahlt, dass ich als Führungskraft solche Gespräche führe und brauche mich daher nicht zu ärgern, sondern erfülle meine (Führungs-)Aufgaben.

Die Vorgangsweise besteht z. B. darin,

  • die Abweichung (neutral, vorwurfslos) anzusprechen
  • zu klären, ob meine Erwartungen dem MA bekannt sind, wenn nicht ein Erwartungs-Gespräch zu führen,
  • wenn Erwartungen klar sind, dann ein Klärungs-Gespräch zu führen: Wie ist es zu  den Abweichungen gekommen? Wie ist da die Sicht der MA?
  • mit der MA Lösungen zu entwickeln, damit sich die Situation bessert. Konkrete Schritte zu vereinbaren und dokumentieren und
  • dran bleiben, d. h. Nachfass-Gespräche (Folge-Gespräche) zu führen, bis das Problem erledigt ist
  • Kommt man der Lösung dauerhaft nicht näher, so führt der Weg entweder in die ‚Eskalation‘ oder, wenn dies nicht möglich ist, in den konstruktiven Umgang mit diesem Dauer-Zustand.

In all diesen Schritten ist es nicht notwendig und auch nicht sinnvoll, in Ärger, Verbitterung, Verzweiflung oder andere negative emotionale Zustände hineinzugehen.

„Tiger Moms“: neue schwarze Pädagogik?

Man dachte, die schwarze Pädagogik in der Erziehung der Kinder überwunden zu haben. Nichtsdestotrotz gibt es Backflashs. Die wahrscheinlich meist diskutierte Version sind die Erziehungs-Prakten der ‚Tiger Mom‘ Amy Chua4. Die Harvard-Professorin aus China erzieht ihre beiden Kinder mit Leistungdruck, zahlreichen Verboten, Kritik, Abwertungen, Beschimpfungen, Drohungen und Bestrafungen (z. B. Drohungen, die Teddybären / Kuscheltiere ihrer Töchter zu verbrennen, wenn die Anstrengungen bzw. Leistungen nachlassen oder sie sich ’schlecht benehmen‘) und beschreibt sie als Erfolgs-Strategie in ihrem Erfolgs-Buch einer chinesischen Erziehungsmethode.5

Natürlich hagelte es auch Kritik für sie und ihren autoritären Erziehungs-Stil (und auch für ihren Mann, den Yale-Professor für öffentliches Recht – „Wie konnte er da zusehen?“6). Aber es gab auch viel Zustimmung7 und ihr Buch war lange Zeit auf der Bestseller-Liste.8 und ihr Artikel in der New York Times9 bekam über 7.000 Comments.10

Helicopter Parenting

Man kann Chua’s Tiger-Moms-Ansatz als autoritäres Helicopter Parenting bezeichnen. Helicopter Parenting heißt umgangssprachlich, dass die Eltern oder ein Elternteil ständig wie ein Helicopter ums Kind kreisen. Dabei gibt es über-fürsorgliche / über-behütetete  und über-kontrollierende Formen. Bei beiden finden exzessive Einmischung  der Eltern in die Angelegenheiten der Kinder statt.

Schon über-behütete und verwöhnte11Kinder  zeigen nachhaltige negative Konsequenzen. Kommt die schwarze Pädagogik der Bestrafung und Härte dazu, kann man zusätzliche Schäden erwarten.

Selbst-Reflexion

Erlebte Schwarze Pädagogik:

Werde dir bewusst, wo und wie viel schwarze Pädagogik du erlebt / erlitten hast:

  • Wo und wie viel schwarze (und ‚graue‘ – gemäßigt schwarze) Pädagogik habe ich erlebt?
    • in meinem Elternhaus
    • in Schule und Ausbildung
    • in Unternehmen / Organisationen?
    • in anderen Situationen und Lebensbereichen (Freizeit-Situationen, Vereinen, vielleicht sogar in der Partnerschaft, …)
  • Was hat diese Pädagogik bei mir bewirkt?
    • Was hat sie in mir ‚hinterlassen‘? (Welche ‚Introjekte‘ dieser Pädagogik sind noch in mir  vorhanden?)
    • In welchem Ausmaß war / bin ich ein ‚verfügbares Kind‘, ein verfügbarer Mitarbeiter, Partner, …

Angewandte Schwarze Pädagogik:

Werde dir bewusst, wo und wie viel schwarze Pädagogik du selbst anwendest

  • Wo und wie viel schwarze Pädagogik wende ich selbst an?
    Kann ich erkennen / akzeptieren, dass ich auch selbst nicht frei von schwarzer Pädagogik bin? (In meinem Verhalten gegenüber Kindern, Mitarbeiter_innen, Partner_in, …, vor allem gegenüber abhängigen Personen)
  • Wo schränke ich (unnötiger Weise) Freiheiten von Anderen ein?
  • Wo erwarte ich von Anderen unnötige Anpassung?
  • Wo hindere ich Andere, ihre Gefühle und Emotionen zu äußern?
  • Wo schaffe ich ein Klima der Angst, Unsicherheit, Zurückhaltung, …?
  • Wo bin ich (unterschwellig) aggressiv? Wo wende ich (psychische oder körperliche) Gewalt an? Wo bin ich hart, scharf, unerbittlich  (manche nennen es beschönigend „konsequent“ oder „hart aber herzlich“ oder …
  • Wo behandle ich andere abwertend (zynisch, ironisch), nicht wertschätzend?
  • Wo kritisiere ich verletzend?
  • Wo mache ich andere (hinter ihren Rücken) schlecht?

Hier gilt es, ehrlich zu sich selbst zu sein. Vielleicht wollte ich das gar nicht, „es ist passiert“. Vielleicht war oder ist es mir gar nicht bewusst. Vielleicht habe ich mir nicht anders zu helfen gewusst, …

Querverweise

Schwarze Pädagogik in der Führung.

Die autoritäre Persönlichkeit.

Identifikation mit dem Aggressor.

Das wahre und das falsche Selbst.

Das pädagogische Führungsgespräch im Führungsalltag.

Konformität: Wann und warum verhalten wir uns konform?.

Normopathie

Führungsgespräche – Übersichtsblog.

Übersichtsblog: Entwicklung und Anpassung.

Literatur und Links

schwarze Pädagogik

Katharina Rutschky (Hrsg.): Schwarze Pädagogik. Quellen zur Naturgeschichte der bürgerlichen Erziehung. Ullstein. 1997 (Inhaltsverzeichnis). Historische Literaturquellen zur schwarzen Pädagogik.
Rezension von: Eberhard Hübner: Schwarze Pädagogik. Dokumente zur Geschichte der Erziehung. In: Die Zeit. 27. Mai 1977. https://www.zeit.de/1977/23/schwarze-paedagogik/komplettansicht.

Erhard Meueler: Wie aus Schwäche Stärke wird: vom Umgang mit Lebenskrisen. Schibri-Verlag, 1999. (1 – Rowohlt 1987).

Dieter E. Zimmei: Das Unbehagen an der Autorität. Erziehung: „Respekt und Liebe schließen sich nicht aus“ (II). Aus: www.zeit.de. 14. August 1981. https://www.zeit.de/1981/34/das-unbehagen-an-der-autoritaet/komplettansicht.

Michael A. Milburn und Sheree D. Conrad: Raised to Anger. The Politics of Anger and the Roots of Authoritarianism. The MIT Press, Cambridge, London 2016.

o. A.: Schwarze Pädagogik. Aus: de.wikipedia.org. https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarze_P%C3%A4dagogik#cite_note-MILCON-22.

Werner Sesink: Einführung in die Pädagogik. LIT Verlag Münster, 2001. S. 68.

 

Tiger Moms

Amy Chua: Die Mutter des Erfolgs. Wie ich meinen Kindern das Siegen beibrachte. 5. Auflage. Nagel & Kimche, 2011. engl. Original: Amy Chua: Battle Hymn of the Tiger Mother. Penguin Press, 2011.

Johnny Erlin: Chinas fragwürdiges Erfolgsmodell. Aus: www.derstandard.at. 1. Februar 2011. https://www.derstandard.at/story/1295571302985/hintergrund-chinas-fragwuerdiges-erfolgsmodell.

o. A.: Getting into Harvard the Chinese way. Aus: mediolana.wordpress.com. https://mediolana.wordpress.com/2011/01/26/getting-into-harvard-the-chinese-way/.

Amy Chua: Why Chinese Mothers Are Superior. Can a regimen of no playdates, no TV, no computer games and hours of music practice create happy kids? And what happens when they fight back?. Aus:  www.wsj.com. Updated Jan. 8, 2011. https://www.wsj.com/articles/SB10001424052748704111504576059713528698754. (bekam über 7000 comments!)

Lisa Miller: We Know About Tiger Mom, But Who Is TIGER DAD?. Aus: www.businessinsider.com. Jan 21, 2011. https://www.businessinsider.com/how-the-tiger-dad-is-handling-his-newfound-infamy-2011-1?r=DE&IR=T.

Jennifer Schuessler. Inside the List. www.nytimes.com. Jan. 21, 2011.

 

Helicopter Erziehung, Helocopter Parenting

Nicole B. Perry, Jessica M. Dollar, Susan D. Calkins, Susan P. Keane et. al.: Childhood self-regulation as a mechanism through which early overcontrolling parenting is associated with adjustment in preadolescence. In: Developmental Psychology, 54 (8), 2018, S. 1542–1554. https://doi.org/10.1037/dev0000536.

Nelson LJ. Padilla-Walker: Black Hawk down? . Establishing helicopter parenting as a distinct construct from other forms of parental control during emerging adulthood. In: Journal of Adolescence, 2012 Oct;35(5):1177-90. Aus: www.sciencedirect.com.https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0140197112000462.

Carola Padtberg: Zu viel des Guten. Aus: www.spiegel.de. 14 .08. 2013. https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/helikopter-eltern-wie-ueberbehuetung-den-kindern-schaden-kann-a-915507.html.

Antonia Fuchs: „Rasenmäher-Eltern“: Sie schaden ihren Kindern mehr als „Helikopter-Eltern“. Aus: www.gmx.net. https://www.gmx.net/magazine/ratgeber/kind-familie/schlimmer-helikopter-rasenmaeher-eltern-kindern-schaden-34341508.

Gernot Kramper: Helikoptereltern – viele lästern, aber das Konzept funktioniert. Aus: www.stern.de. https://www.stern.de/familie/kinder/helikoptereltern—viele-laestern–aber-das-konzept-funktioniert-8581070.html.

Heike Klovert: Wenn Helikopter-Eltern an der Uni landen. www.spiegel.de. 27.10.2015. https://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/studienstart-helikopter-eltern-nerven-uni-berater-a-1059618.html.

Lena Greiner: „Meine Helikoptereltern machten mich zum Therapiefall“. Aus: www.spiegel.de. 20.02.2017. https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/helikoptereltern-ein-betroffenes-kind-berichtet-a-1134782.html.

Theresa Münch: Warum Eltern ihre Kinder nicht zur Schule fahren sollten. Aus: ww.spiegel.de. 29.01.2018. https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/warum-eltern-ihre-kinder-nicht-mit-dem-auto-zur-schule-fahren-sollten-a-1189924.html29.01.2018.

Inge Kloepfer: Lob der Helikopter-Eltern. Aus: www.faz.net. Aktualisiert am 19.08.2013. https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schluss-mit-dem-eltern-bashing-lob-der-helikopter-eltern-12536105.html.

Nadine Bös: Erst mal Mama fragen: aus: www.faz.net. Aktualisiert am11. 1. 2011. https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/ueberbesorgte-eltern-erst-mal-mama-fragen-1579764.html.

Sabine Maurer. Übervorsichtige „Helikopter-Eltern“ schaden ihren Kindern. In: www.abendblatt.de. 6. 2. 2013. https://www.abendblatt.de/ratgeber/article113413995/Uebervorsichtige-Helikopter-Eltern-schaden-ihren-Kindern.html.

o. A.: „Wie oft hat mein Sohn in den ersten beiden Schulstunden geniest?“. Aus: www.spiegel.de. https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/helikopter-eltern-bei-der-einschulung-wie-oft-hat-mein-sohn-geniest-a-1226690.html.

 

Verwöhnung – Alfred Adler

Alfred Adler: Der Arzt als Erzieher. In: Ärztliche Standeszeitung, Bd. 3, Nr. 13–15, 1904. Aus: www.textlog.de. https://www.textlog.de/adler-psychologie-arzt-erzieher.html.

Josef Rattner: Verwöhnung und Neurose. Seelisches Kranksein als Erziehungsfolge.
Verlag Classen, 1968.

Joseph Rattner: Alfred Adler – eine biographische Skizze. In: Katharina Kaminski, Gerald Mackenthun (Hrsg.): Individualpsychologie auf neuen Wegen. Grundbegriffe – Individualpsychologie als angewandte Ethik – Psychotherapie – Charakterkunde. Königshausen & Neumann: Würzburg 1997.

 

 

  1.   Aus: Werner Sesink: Einführung in die Pädagogik, S. 68.  Modernere Versionen der schwarzen Pädagogik drücken das natürlich gewählter aus. 
  2. Zur schwarzen Pädagogik vgl. z. B. Erhard Meueler: Wie aus Schwäche Stärke wird 
  3.   Vgl. dazu auch meine Beiträge zur Identifikation mit dem Aggressor und zur autoritären Persönlichkeit.
  4.   Amy Chua: Die Mutter des Erfolgs.
  5.   Vgl.  Amy Chua: Die Mutter des Erfolgs.
  6.   Vgl. Lisa Miller: We Know About Tiger Mom, But Who Is TIGER DAD?   
  7. Vgl. z. B. Jennifer Schuessler. Inside the List.  
  8.   Vgl. dazu o. A.: Getting into Harvard the Chinese way.   
  9.   Amy Chua: Why Chinese Mothers Are Superior
  10.   Vgl. Jennifer Schuessler. Inside the List
  11.   Die Verwöhnung der Kinder und deren Konsequenzen wurde bereits bei Alfred Adler, dem Begründer der Individual-Psychologie und von Joseph Rattner, einem Schüler Adlers untersucht. Vgl. Alfred Adler: Der Arzt als Erzieher. Josef Rattner: Verwöhnung und Neurose.

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