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„Jeder meint, dass seine Wirklichkeit
die wirkliche Wirklichkeit ist.“
Paul Watzlawick1

Perspektivenwechsel: Eine Kunstreiterin im Zirkus. 2
Perspektiven-Wechsel heißt im Kern, die Dinge anders zu sehen (anders als bisher, anders als Andere, …) Das ist eine zentrale soziale Kompetenz in der Kommunikation und bei der Bewältigung von Konflikten. Es ermöglicht, die Welt und vor allem Konflikte aus mehreren Perspektiven sehen  und nicht die eigene Perspektive als absolut zu nehmen: „Ich habe recht, du hast nicht recht.“3

Erfahrungen bei der Konflikt-Moderation

Wird man von Unternehmen4 eingeladen, sie bei ihren Konfliktlösungen als Konflikt-Moderator5 zu unterstützen, so gehört es zur Professionalität, vor jeglicher Intervention eine Diagnose 6  zu erstellen. Häufig gehören Diagnose-Interviews (Einzel- und oder Gruppen-Interviews) mit beiden Konflikt-Parteien dazu. Dabei macht man häufig folgende Erfahrungen. Man führt ein Gespräch mit Partei A und versteht der Regel voll die Sicht der Gesprächspartner und wundere sich über die ‚bösartigen‘ Attacken der anderen Partei, über die berichtet wird. Führt man dann am nächsten Tag Gespräche mit der anderen Partei, versteht man meist deren Sichtweise und erkenne die Anteile der ersten Partei.

Auch wenn die Darstellung etwas übertrieben ist, so werden doch im Regelfall zumindest zwei sehr unterschiedliche Perspektiven erkennbar. Beide sind nicht gelogen, aber beide heben unterschiedliche Aspekte hervor, wobei die eine Partei ihre Handlungen meist als bloße Reaktion auf die Angriffe der Anderen schildert.7 Damit hat sie nicht unrecht, aber sie erzählt (und sieht meist) nur die eine Seite, nur eine Sichtweise.

 

Meine und deine Perspektive

„Betrachte die Dinge von einer anderen Seite,
als du sie bisher sahst,
denn das heißt, ein neues Leben zu beginnen.“
Marc Aurel8

Konflikte sind von Emotionen begleitet, was häufig die Flexibilität des Denkens beeinträchtigt. So passiert es auch sehr ‚reflektierten Menschen‘, dass sie ihren Standpunkt, ihre Version der Erzählung, ihre Perspektive absolut nehmen und Recht behalten wollen, nicht weil Sie stur sind, sondern weil sie meinen, im Recht zu sein. 9 Sie schildern jeweils ihre Sichtweise, ihre Story, ihre ‚Map10, ihre Konstruktion. Sie schildern nicht ‚the territory‘ / die Realität sondern die Map / die Landkarte.

 

Formulieren Sie die (vermutete) zweite Version

Ein Mensch beweist uns klipp und klar
Dass er es eigentlich nicht war.
Ein andrer Mensch mit Nachdruck spricht:
Wer es auch sei – ich war es nicht!
Ein dritter lässt uns etwas lesen,
Wo drinsteht, dass er’s nicht gewesen.
Ein vierter weist es weit von sich:
Wie? Sagt er, was? Am Ende ich?
Ein fünfter überzeugt uns scharf,
Dass man an ihn nicht denken darf.
Ein sechster spielt den Ehrenmann,
Der es gewesen nicht sein kann
Ein siebter – kurz, wir sehen’s ein:
Kein Mensch will es gewesen sein.
Die Wahrheit ist in diesem Falle:
Mehr oder minder warn wir’s alle!
Eugen Roth 1985, S. 123.11

 

Die erste Version ist die eigene, die Story, so wie ich sie wahrnehme, meine ‚Map‘, die Schilderung der Situation aus meiner Perspektive. Beschreibung und Bewertung / Interpretation ist hier schwierig zu unterscheiden. Oft glaubt man, nur Fakten zu kommunizieren, tatsächlich sind es oft Interpretationen und Bewertungen.

Die zweite Version ist die der Gegenpartei. Viele sind die Meinung, dass die Version der anderen Partei bloße Ausreden sind, wie es das Gedicht von Gerhard Roth beschreibt. Die Sicht des Anderen wird vorschnell als Ausrede angenommen, während die eigene absolut genommen wird. In Wirklichkeit sind es oft andere Sichtweisen der Realität, andere Konstruktionen, die vermeintlich harte Fakten in einem anderen Licht erscheinen lassen.

Es ist daher sinnvoll und sehr hilfreich, sich auf ein Konflikt-Gespräch vorzubereiten, vor allem auch dadurch, dass man die vermutete zweite Version, die ‚empathische‘ Version versucht zu formulieren. Intensiviert man das, so versucht man, quasi der Andere zu werden: Sich vorzustellen, ich sei diese Person und versuche die Welt aus seinen Augen her zu sehen, sie mit seinen Sinnen wahrzunehmen. Im therapeutischen Kontext wird das auch als ‚referential index shift‚  („Verschiebung des Inhaltsbezug“) bezeichnet.12 Allein durch diese Aktion kann einem Konflikt schon ein Stück Eskalations-Energie genommen werden.

 

Die Version des neutralen Dritten

„Um klar zu sehen,
genügt oft
ein Wechsel der Blickrichtung.
Antoine de Saint-Exupéry13

Es gibt natürlich noch mehr Versionen. Sind die Parteien nicht nur Einzel-Personen sondern Teams, Gruppen, Abteilungen oder andere sozialen Systemen, so gibt es mehrere ‚erste‘ und ‚zweite‘ Versionen. Und Betroffene, die nicht direkt beteiligt sind, haben oft auch jeweils eigene Versionen. Wichtig ist noch eine ‚dritte Version‚, die Version eines neutralen Dritten. Ich nenne sie die „distanzierte Version„, z. B. aus der Perspektive eines Moderators, Mediators oder einer anderen neutralen Person. Sie ist deswegen distanziert, weil sie die Situation in der Regel unemotional aus einer höheren Perspektive (Berg-Perspektive, helicopter view)  sieht und schildert, z. B. in der Art: „Die beiden haben unterschiedliche Vorstellung über die Behandlung von Reklamationen. Während A möchte, dass …, will B etwas ganz Anderes, nämlich …“. Diese Position des neutralen Dritten entspricht auch dem „neutralen Standpunkt“, wie er im hochwertigen Journalismus vertreten wird. Wikipedia hat ihn zu einem „unveränderlichen Grundprinzip“ formuliert.

„Der neutrale Standpunkt (neutrale Sichtweise; engl. Neutral Point Of View, kurz NPOV) ist eines der vier unveränderlichen Grundprinzipien von Wikipedia. Er soll im Sinne wissenschaftlicher Wertfreiheit dazu dienen, Themen sachlich darzustellen und persönliche Standpunkte aus Wikipedia-Artikeln herauszuhalten. Um das zu gewährleisten, werden Artikel quellenbasiert, im Gesamten ausgewogen und möglichst objektiv verfasst, wie im Folgenden beschrieben wird. Die Einhaltung dieses Prinzips ist eine Voraussetzung eines guten Wikipedia-Artikels.“
Aus: wikipedia: Neutraler Standpunkt.

Es ist sinnvoll, auch die distanzierte Version zur Vorbereitung eines Konflikt-Gesprächs zu formulieren, am besten schriftlich. Die dritte Version ist ist eine gute Formulierung, um den Konflikt anzusprechen, da sie neutral, nicht anklagend, ohne Vorwurf ist.14

 

Perspektiven-Wechsel in der Literatur

Viele Literaturwerke verwenden Perspektiven-Wechsel, oft um Überraschungs-Effekte zu erzielen, aber auch, um die Zwischentöne menschlichen Miteinanders aufzuzeigen. Ein Beispiel dafür  ist Kafka’s Parabel „Auf der Galerie“15. Sie spielt in der Zirkuswelt und beschreibt einen Zuschauer, der hin- und hergerissen ist in seiner Sicht auf eine Kunstreiterin , einmal als eine bedauernswerte und vom Zirkus-Chef ‚gepeitschte‘ und gedrängte Person und zum Anderen als stolze, kompetente und bewundernswerte Künstlerin. (Vgl. das Gemälde am Beginn des Beitrags.)

 

Hintergrund: Konstruktion der Realität

„Es gibt keine Wirklichkeit,
außer der, die wir uns persönlich machen.“
Paul Watzlawick1

Das Erkennen unterschiedlicher Perspektiven ist besonders wichtig aus der Sicht ‚konstruktivistischer‘ Ansätze.17 Sie gehen davon aus, dass wir die objektive Realität nicht erkennen können, falls sie überhaupt existiert. Wir wählen aus der Fülle der Sinnes-Eindrücke aus und konstruieren ein Gesamtbild. Wie wir Situationen, Ereignisse, Begegnungen und uns selbst erleben, hängt davon aus, was wir (unbewusst) auswählen und wie wir das bewerten. Der bekannte Spruch: „Wir bilden die Welt nicht ab, wir bringen sie hervor.“ drückt das aus.18

Ob wir z. B. einen großen schwarzen Hund, der uns begegnet als liebenswertes Wesen oder als gefährliche Bestie ‚wahr‘-nehmen hängt von unserer inneren Landkarte und den darin verknüpften Begegnungen / Erfahrungen / Erzählungen mit Tieren generell und speziell mit Hunden bzw. großen schwarzen Hunden ab. Wurden wir z. B. bereits von einem Hund gebissen, dann sieht unsere Erfahrungs-Landkarte ganz anders aus als die einer Person, die einen geliebten ähnlichen Hund zu Hause hat.

Wir alle strukturieren unsere Erlebnisse, unsere Erfahrungen, unsere Wahrnehmungen auf unterschiedliche Art und Weise. Diese Map, diese Art der Konstruktion und damit der eigenen Perspektive zu erkennen, ist wichtig, um sie auch verändern zu können, um in die Map unseres Gegenübers einsteigen zu können. Die objektive Wahrheit gibt es nicht und daher ist es sinnvoll, die eigene Realität(s-Konstruktion) nicht über die Anderer zu stellen. Meine Realität ist nicht besser als sie Anderer. Sie ist nur anders. Wohl aber gibt es unterschiedliche Nützlichkeit für unterschiedliche Konstruktionen.19

Perspektiven-Wechsel kann als Prozess des Reframings angesehen werden.  Die Perspektive des Anderen erforschen, heißt hier: Die Welt (die Situation, ein Ereignis) „aus seinem Rahmen“ zu sehen.20

 

Perspektiven sind Wahrnehmungs-Positionen

Vor allem in therapie-nahen Ansätzen wird auch von ‚Wahrnehmungs-Positionen‘ gesprochen. Eine neue Perspektive einnehmen heißt, die (Innen- und Außen-)Wahrnehmung neu zu strukturieren. Manche dieser Positionen sind ‚assoziiert‘21, andere sind ‚dissoziiert‘22

Reframing und Perspektivenwechsel werden in vielen Ansätzen der Psychotherapie angewendet, oft sogar als ein zentrales Instrument:

„Vieles weist darauf hin, dass die Flexibilität, unterschiedliche Blickwinkel und Perspektiven auf ein Geschehen einzunehmen, eine der entscheidenden Voraussetzungen für gelungene zwischenmenschliche Kommunikation und Beziehungen ist. John Grinder, einer der Co-Entwickler des NLP, bezeichnete diese Fertigkeit als den ‚Beginn der Weisheit‚. Diese Fähigkeit, ein Geschehen von unterschiedlichen Standpunkten aus wahrzunehmen und zu bedenken, hat als Konzept der ‚Wahrnehmungspositionen‚ Eingang in den Modellfundus des NLP gefunden. “
Wolfgang Walker23 24

Wahrnehmungspositionen werden ähnlich wie die Perspektiven der Sozial-Psychologie definiert:

Wahrnehmungspositionen bezeichnen bestimmte Blickwinkel oder Perspektiven, aus denen wir eine Situation oder Erfahrung wahrnehmen. Sie dienen der Anreicherung unserer ‚inneren Landkarte‘, dem besseren Verständnis und meist auch der Schaffung neuer Wahlmöglichkeiten, die uns den Prozess der Kommunikation erleichtern.“
Ekkehart Padberg: „Wahrnehmungspositionen zur Klärung von Missverständnissen„, S. 189.

Das Konzept der Wahrnehmungs-Positionen wurde laut Robert Dilts 25 von Judith DeLozier und John Grinder formuliert26 – und zwar als Erweiterung von NLP-Konzepten (Meta-Position) und einem Konzept von Gregory Bateson, dem Konzept der doppelten und dreifachen Beschreibung.

Wahrnehmungs-Positionen werden auch als Sichtweisen beschrieben, meist 3 Sichtweisen: Ich – Du – neutraler Beobachter. Bestimmte Techniken, z. B. Bodenanker27 helfen, die drei Positionen klarer herauszuarbeiten und zu trennen.

„Es gibt ein Minimum von drei Sichtweisen, wie wir unsere Erfahrungen betrachten können. Man kann erstens eine Erfahrung aus der eigenen Perspektive der Ich-Position betrachten. Zweitens kann man den Blickwinkel einer anderen Person einnehmen und nach-vollziehen, wie diese Person die Situation erleben würde. Wir nennen das die Du-Position. Drittens können wir die Situation aus der Perspektive eines neutralen Beobachters betrachten. Diese unterschiedlichen Positionen einzunehmen, ermöglicht es uns, die Konfliktsituationen besser zu verstehen und ggf. aufzulösen, weil wir deutlich besser verstehen, was eine andere Person in einer bestimmten Situation antreibt.
Durch die Nutzung von Bodenankern wird mit diesem Format erreicht, die einzelnen Perspektiven klar voneinander zu trennen und so Vermischungen sowie den damit verbundenen vermischten Zustand aufzulösen. Durch das bessere Verständnis unserer „Landkarte“ der Kommunikation entstehen neue individuelle Wahlmöglichkeiten.“
Ekkehart Padberg: „Wahrnehmungspositionen zur Klärung von Missverständnissen„, S. 189.

Wahrnehmungs-Positionen incl. der Meta-Position.28
Neben den 3 Basis-Perspektiven bzw. Wahrnehmungs-Positionen werden manchmal auch noch eine 4. oder sogar 5. definiert, vor allem auch die ‚Meta-Position29

„Die Wahrnehmungspositionen beschreiben in der Regel den Standort aus der Ich-Perspektive, der Du-Perspektive, der Perspektive eines neutralen Beobachters und der sogenannten Meta-Position („Der Beobachter hinter dem Beobachter“). Die Wahrnehmungserweiterung hilft uns dabei, eine Vielzahl an neuen  Informationen zu sammeln und daraus zu lernen. “
Ekkehart Padberg: „Wahrnehmungspositionen zur Klärung von Missverständnissen„, S. 189.

Die Meta-Position ist eine Art Integration der anderen Positionen, eine Position über oder zwischen den widersprüchlichen Polaritäten. Grinder und Bandler beschreiben sie als Integration innerer Polaritäten oder Anteile:

„A person has achieved meta position with respect to his polarities (parts) when he has choices in his behavior (whether consciously or not) about whether he will behave in a way which is characteristic of one polarity (part) or the other in a smooth, coordinated fashion, when neither polrity (part) interrupts the other, and the client expresses both polarities appropriately and congruently. “
Grinder and Bandler, zitiert aus Robert Dilts: Perceptual Positions.

Manchmal wird auch das „Wir“ als eigene Position beschrieben.30. Die Wir-Position nimmt die imaginierte Position eines größeren Ganzen, des sozialen Systems (Team, Abteilung, Organisation, …), z. B. „Ich als Organisation würde mir wünschen, dass du die unakzeptablen Zustände bei der Geschäftsführung ansprichst.“ Manchmal wird das größere Ganze auch als „Quelle, Ganzsein, Ganzheit, Einssein“ bezeichnet.31

 

Perspektivenwechsel als optisches Phänomen

Der Necker-Würfel, eine Kippfigur, Je nachdem, ob man die Figur von rechts oben betrachtet (graue Fläche im Vordergrund, Würfel entwickelt sich nach rechts oben) oder von links unten (graue Fläche im Vordergrund, Würfel entwickelt sich nach links unten), kippt die Figur.

Jenseits aller psychologischen und philosophischen Überlegungen lässt sich der Perspektivenwechsel rein optisch darstellen. Mehrdeutige Bilder, wie z. B.

  • Kippfiguren, die zwei unterschiedliche Bilder enthalten, die je nach Perspektive ‚kippen‘ (wie der Necker-Würfel in der Abbildung) oder
  • Vexierbilder, die im Bild eine zweite, versteckte Botschaft enthalten32 (wurden in früheren Jahrhunderten verwendet, um auf Missstände aufmerksam zu machen) oder
  • unmögliche Figuren, wie z. B. die bekannten Bilder von Escher uns seinen Epigonen (z. B. Das Penrose-Dreieck)
  • oder bewegte Bilder bzw. Bilder mit einem Bewegungs(nach)-Effekt.33

Je nach Perspektive zeigen diese Bilder unterschiedliche Inhalte.

 

Perspektivenwechsel im Selbstbild

Die Fähigkeit zum Perspektiven-Wechsel verbessert die interpersonelle Wahrnehmung. Perspektivenwechsel hilft daher auch beim der Klärung des Selbst- und Fremdbilds. Die Studien von Ronald Laing haben das gezeigt.34 Eine beispielhafte Studie dazu stammt vom deutschen Persönlichkeits- und Stresspsychologen Jochen Fahrenberg zum Selbst- und Fremd-Bild.35 Er ließ 50 Ehepaare Selbst- und Fremdbilder mithilfe eines Persönlichkeits-Inventars (FPI-R – Freiburger Persönlichkeitsinventar) ermitteln – zusätzlich ihre Kompetenz zum Perspektivenwechsel.

Kippbild aus Novi Sad (Serbien) um 1910. Wie viele Würfel sehen Sie? 7 Würfel: Perspektive von unten (schwarze Fläche ist die unten) oder 6 Würfel: Perspektive von oben (schwarze Fläche ist oben)

Sie füllten das Inventar vier mal aus:

  • Wie sehe ich mich? (Wie bin ich?) – Selbstbild
  • Selbstbild des Partners: Wie sieht sich der Partner? (Wie würde dieser das Inventar ausfüllen?)
  • Wie sieht der Partner (vermutlich) mich“ (Mein vermutetes Fremdbild)
  • Wie denkt der Partner, dass ich ihn sehe? (Sein vermutetes Fremdbild)

Große Übereinstimmungen gab es zwischen dem Selbstbild und dem vermuteten Selbstbild in der Einschätzung des Partners (vor allem bei Leistungsorientierung, Lebenszufriedenheit, Emotionalität und Gesundheitssorgen. Frauen zeigten dabei mehr Empathie als Männer.

Die größte Abweichung gab es bei der Einschätzung der Männer hinsichtlich der Selbsteinschätzung der Frauen bei Erregbarkeit und Aggressivität.  Darüber wird offensichtlich wenig gesprochen.36

Perspektivenwechsel in der Psychotherapie

Auch in der Psychotherapie ist der Perspektivenwechsel ein wichtiges Tool. In unterschiedlichen Therapie-Ansätzen finden sich unterschiedliche Bezeichnungen für den Perspektivenwechsel. In Viktor Frankl’s sinnorientierter Psychotherapie zeigt sich der Perspektivenwechsel vor allem bei der Änderung der Einstellungswerte.37 Ein Beispiel aus seiner Praxis schildert Frankl:

„An mich wendet sich ein alter praktischer Arzt; vor einem Jahr ist ihm seine über alles geliebte Frau gestorben, und über diesen Verlust kann er nicht hinwegkommen.
Ich frage den schwerst deprimierten Patienten, ob er sich überlegt habe, was geschehen wäre, wenn er selbst früher als seine Frau gestorben wäre. „Nicht auszudenken“, antwortete er, „meine Frau wäre verzweifelt gewesen.“
Nun brauchte ich ihn nur darauf aufmerksam zu machen: „Sehen Sie, dies ist Ihrer Frau erspart geblieben, und Sie haben es ihr erspart, freilich um den Preis, dass nunmehr Sie ihr nachtrauern müssen.“

Im gleichen Augenblick hatte sein Leben einen Sinn bekommen: den Sinn eines Opfers. Am Schicksal konnte nicht das geringste geändert werden; aber die Einstellung hatte sich gewandelt!
Das Schicksal hatte ihm abverlangt, sich von der Möglichkeit, durch Lieben Sinn zu erfüllen, zurückzuziehen;
aber die Möglichkeit war ihm geblieben, sich auch diesem Schicksal zu stellen, sich richtig einzustellen.38

Psychotherapeutisch relevant sind auch alle Formen der Fixierung. Viele Menschen sehen es sogar positiv, auf eine Perspektive festgelegt zu sein: Fundamentalisten, Fanatiker, radikale Anhänger einer Ethik, einer Religion, eines wissenschaftlichen Ansatzes sind oft stolz darauf, keine andere Sichtweise zu akzeptieren. Sie wollen sich alternative Ansichten gar nicht anhören oder werden zornig und wütend, wenn andere ihre (zugegebenermaßen auch einseitige) Meinung darlegen.  Auch sogenannte Gerechtigkeitsfanatiker gehören dazu, denn auch zu „wahrer“ Gerechtigkeit gibt es natürlich unterschiedliche Ansichten. (1. Zur Gerechtigkeitspespektive vgl. Harald Schmid: Warum Gerechtigkeitsfanatiker im Konfliktfall zu Extremisten werden. ]  Multiperspektivität zu akzeptieren und zu lernen, verbunden mit einem gerüttelten Maß an Ambiguitätstoleranz ist die Alternative. Sie überwindet die „Monoperspektose„, die Krankheit der  Monoperspektive. Dabei handelt es sich um die Einstellung bzw. Überzeugung, alles oder vieles nur aus einer – der vermeintlich richtigen – Perspektive zu betrachten und zu bewerten, ein eindimensionales Weltbild zu vertreten.39

Perspektivenwechsel im Witz

Was Perspektivenwechsel bedeutet, wird in vielen Witzen klar. Witzen bedienen sich häufig eines (überraschenden) Perspektivenwechsels. Er ist der Kern der ‚Pointe‘.40

Beispiel: Die Reise nach Peking41

Ein Bauer in Bichlbach-Berwang, einem kleinen Ort in Tirol träumt schon sein ganzes Leben von einer Reise nach Peking. Es ist sein Lebenswunsch.

Endlich hat er genug Geld gespart, um sich die Reise leisten zu können. Er packt alles zusammen und begibt sich zum Bahnhof und verlangt am Schalter: „Bitte eine Fahrkarte nach Peking.“

Der Mann am Schalter: „Eine Fahrkarte nach Peking gibt’s bei uns nicht. Aber ich kann Ihnen eine Fahrkarte nach Landeck ausstellen, vielleicht bekommen Sie dort eine Fahrkarte nach Peking.“

Na gut, der Bauer fährt nach Landeck und verlangt dort eine Fahrkarte nach Peking.

Die Antwort:  „Eine Fahrkarte nach Peking gibt’s bei uns nicht. Aber ich kann Ihnen eine Fahrkarte nach Wien ausstellen, vielleicht bekommen Sie dort eine Fahrkarte nach Peking.“

Also fährt der Bauer nach Wien und verlangt dort eine Fahrkarte nach Peking.

Die Antwort:  „Eine Fahrkarte nach Peking gibt’s bei uns nicht. Aber ich kann Ihnen eine Fahrkarte nach Moskau ausstellen. Da sind Sie schon ein schönes Stück weiter und dort bekommen Sie sicher eine Fahrkarte nach Peking.“

Der Bauer tritt die Reise nach Moskau an, genießt die lange Fahrt und in Moskau am Bahnhof  trifft auch zufällig einen Beamten, der deutsch spricht und verlangt er eine Fahrkarte nach Peking. Der erklärt ihm, da gibt es mehrere Möglichkeiten und der Bauer wählt die Fahrt über die Mongolei und landet endlich in Peking.

Er verbringt dort 2 wunderschöne Wochen, besichtigt die Stadt, trifft nette Leute und lässt es sich gut gehen.

Nach 2 Wochen geht er zum Bahnhof, findet dort auch einen Bahnbeamten der deutsch spricht und verlangt eine Fahrkarte nach Premstetten.

Der Bahnbeamte antwortet: „Ja gerne gebe ich Ihnen eine Fahrkarte nach Bichlbach-Berwang, aber bitte genauer: nach Ober- oder Unter-Bichlbach-Berwang?

 

Ergänzungen: Perspektiven in der Literatur

Das Hüte-Modell

Eine gute Analogie zum Perspektiven-Wechsel ist die Vorstellung, sich unterschiedliche Hüte aufzusetzen, z. B. im Sinn von Rollen (Hut als Familien-Vater, Hut als Unternehmer, Hut als Eigentümer, …) oder die Denkhüte von De-Bono: weißer Hut = analytisches Denken, roter Hut = emotionales Denken, …42

Für Unternehmer und -Nachfolger*innen in Familien-Unternehmen z. B. ist es wichtig, bei Handlungen und Entscheidungen sich klar zu machen, welchen Hut man gerade (symbolisch) auf hat. Den Familienhut (als Vater, Mutter, Tochter, Sohn, …) oder den Unternehmenshut (als Unternehmerin, Geschäftsführer, Assistentin, …)

 

Perspektivismus / Perspektivität

«When you change
your way to look at things
the things you look at,
change»
Wayne Dyer

Perspektivismus ist ein Ansatz der Philosophie insbesondere der Phänomenologie. Er intendiert, die Welt so zu beschreiben und zu erklären, wie sie aus unterschiedlichen Personen-Gruppen gesehen und erfahren wird.43 bzw. dass die Wirklichkeit von der Perspektive der Person abhängig ist.44 Unsere Wahrnehmung und unser Denken ist abhängig von der Perspektive.

Der Ursprung des Perspektivismus liegt bei Gottfried Wilhelm Leibniz45, einem deutschen Philosophen.46 47

Alte Zeichnung: Sport unter der Perspektive der Natur-Erfahrung.

Multiperspektivität ist Gegenstand zahlreicher geisteswissenschaftlicher Strömungen in mehreren Disziplinen, z. B. der Pädagogik / Didaktik, den Geschichts- und Literaturwissenschaften. In der (interdisziplinären) Erzähltheorie (Narratologie)48 unterscheidet man unterschiedliche Erzählperspektiven beispielsweise49

  • die personale versus auktoriale Perspektive / Erzählsituation50, je nachdem ob die Erzählung aus der Sicht einer bestimmten Figur oder aus der Sicht eines (all-)wissenden Erzählers erfolgt,51 sowie
  • die Innen– versus Außen-Perspektive, je nachdem ob mehr das (innere) Erleben oder das (äußere) Verhalten, die Handlungen, Ereignisse … im Vordergrund stehen.

Hohe Aufmerksamkeit erhielt die Diskussion um die Multiperspektivität neben der Didaktik der Geschichtswissenschaften52, 53 vor allem auch in der Didaktik der Sportwissenschaften.5455

Multiperspektivität in der Management-Diagnostik und -Rückmeldung

Auch das 360°-Feedback, das als Management-Rückmeldungs- oder auch als selbstreflektives Entwicklungs-Instrument eingesetzt werden kann, trägt der Multiperspektivität Rechnung.

Theory of Mind (ToM)

Auch die Theory of Mind, ein Begriff der kognitiven Psychologie, bezeichnet die Fähigkeit, die Perspektive zu wechseln und zu erkennen bzw. zu vermuten (‚eine Theorie aufzustellen‘), warum sich andere Personen anders (als ich, als man erwartet, als gesellschaftliche Normen verlangen, …) verhalten. Vgl. dazu die Erklärungen zur Theory of Mind im Beitrag zur Selbstentwicklung – Persönlichkeitsentwicklung.

Querverweise

Literatur & Links

Perspektiven(-Wechsel) in  Psychologie, Philosophie und Psychotherapie

Douglas Stone, Bruce Patton, Sheila Heen: Difficult Conversations. How to Discuss What Matters Most. Pinguin. 2010. (dt.: „Offen gesagt. Erfolgreich schwierige Gespräche meistern. (Das Harvard-Gesprächs-Projekt), insbes. Kap. 8 „Getting Started: Begin from the third story“, S. 131 ff.)

Michael Carroll: Using Perceptual Positions. Aus: www.nlpacademy.co.uk. https://www.nlpacademy.co.uk/articles/view/using_perceptual_positions/.

Jochen Fahrenberg: Perspektiven und Perspektiven-Wechsel – allgemeines Prinzip der Psychologie und persönlichen Kompetenz. Aus margritegner.ch.  https://margritegner.ch/sites/default/files/laudatio_2011_fahrenberg.pdf. (S. 51 – 67)-

Jochen Fahrenberg: Leibniz‘ Einfluss auf Wundts Psychologie, Philisophie und Ethik. Aus: psydok.psycharchives.de. 20. 7. 2016. http://psydok.psycharchives.de/jspui/bitstream/20.500.11780/3675/1/Leibniz%27%20Einfluss%20auf%20Wundt.pdf.

Frauke Ion: 30 Minuten Perspektivenwechsel. GABAL Verlag GmbH, 2017.

Frauke Ion: Ich sehe was, was du nicht siehst. Durch Perspektivenwechsel zu besseren Ergebnissen. GABAL Verlag GmbH, 2014.

Andreas Bornhäußer, Frauke Ion: 30 Minuten Wie wirke ich? GABAL Verlag GmbH, 2017.

Barbara Kramer, Frauke Ion: Konflikte klären ist Chefsache. Die vier Konfliktklärungskompetenzen erfolgreicher Führungskräfte. GABAL Verlag, 2018.

Ronald D. Laing: Phänomenologie der Erfahrung. Suhrkamp 1969. (engl: The politics of experience) (Leseprobe).

Viktor E. Frankl: Das Leiden am sinnlosen Leben. Psychotherapie für heute. Verlag Herder. Freiburg, Basel, Wien, 2015. (1978).

Klaus VollmerPerspektivenwechsel als Methode. Strategien, Tools und Übungen zur Persönlichkeitsentwicklung. Mit Beispielen aus Film, Regie und Kamera. Beltz , Julius. 2019.

___Ergänzung

o. A.: Perspektivenwechsel. Die Dinge anders sehen. Aus: karrierebibel.de. https://karrierebibel.de/perspektivenwechsel/.

o. A.: Perspektivwechsel. Die Kunst, ein Universum zu entdecken. Aus: karrierebibel.de. https://karrierebibel.de/perspektivwechsel/

o. A.: Blickwinkel ändern. Darum ist es so wichtig. Aus: karrierebibel.de. https://karrierebibel.de/blickwinkel-aendern/.

Konrad Strutz. Das lückenlose Nebeneinander. Raum als rekursive Definition. Schriftlicher Teil der Arbeitzum Abschluss des Diplomstudiums aus bildender Kunstan der Universität für angewandte Kunst Wien. Wien 2013. Aus. docplayer.org. https://docplayer.org/216759944-Das-lueckenlose-nebeneinander.html.

Hubert Damisch: Der Ursprung der Perspektive. Diaphanes, Zürich 2010.

Gertrud Koch (Hrsg.): Perspektive – Die Spaltung der Standpunkte. Zur Persepektive in Philosophie, Kunst und Recht. Wilhelm Fink. München 2010.

 

Perspektivenwechsel und Konflikt

Harald Schmid: Warum Gerechtigkeitsfanatiker im Konfliktfall zu Extremisten werden. Aus: klaglos.at. https://www.klaglos.at/gerechtigkeit-im-konfliktfall/.

 

Perspektiven-Wechsel in der Literatur

o. A.: Gute Bücher trainieren Perspektivenwechsel. Aus
www.tagesspiegel.de. 06.10.2013. https://www.tagesspiegel.de/wissen/gedanken-lesen-gute-buecher-trainieren-perspektivenwechsel/8892964.html.

Franz Kafka: Auf der Galerie. Inst. für Drucktechnik an d. Staatl. Kunstakad. Düsseldorf, 1974

 

Wahrnehmungspositionen (John Grinder, aligned perceptual position, meta mirror)

Judith DeLozier,  John Grinder. Turtles All the Way Down. Prerequisites to Personal Genius. Grinder & Associates, 1987.

Robert Dilts: Perceptual Positions. Aus: http://nlpuniversitypress.com.  http://nlpuniversitypress.com/html2/PaPo30.html.

Birgit Knatz, Stefan Schumacher: Mediale Dialogkompetenz. Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen am Telefon und im Chat. Springer-Verlag 2019 (Aus dem Hintergrund der Telefonseelsorge). Abschnitt 4.6: Der Meta-Spiegel – Beziehungen neu kalibrieren (eine Übung von Robert Dilts 1996) S. 143ff.

Lutger Brüning: Der Unterschied, der den Unterschied macht. Gregory Bateson war Geburtshelfer wie Kritiker des NLP. Eine Annäherung. In: Praxis Kommunikation 5/2015, Einzelheft: Wie lade ich das Glück ein? Positive Psychologie und NLP. Junfermann Verlag. (Milton Erikson als Urvater des „Wechsels der Wahrnehmungs-Positionen / Meta-Position).

Alexa Mohl: Der große Zauberlehrling. Junfermann Verlag, 2014.

Wolfgang Walker: Das Konzept der Wahrnehmungspositionen. Aus nlp-berlin-brandenburg.de. http://www.nlp-berlin-brandenburg.de/wp-content/documents/Das%20Konzept%20der%20Wahrnehmungspositionen%20(von%20Wolfgang%20Walker).pdf.

Matthias Schwehm: Wahrnehmungspostionen 1-2-3. Aus: www.e-nlp.de. https://www.e-nlp.de/Wahrnehmungspositionen-1-2-3.html.

o. A.: Wahrnehmungsposition. Aus: https://nlpportal.org.  https://nlpportal.org/nlpedia/wiki/Wahrnehmungsposition.

o. A.: Die 3 Wahrnehmungspositionen. Aus: www.training-deluxe.de. https://www.training-deluxe.de/nlpdocs/nlp-format-die-3-wahrnehmungspositionen/.

 

Neutraler Standpunkt

wikipedia: Neutraler Standpunkt. https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Neutraler_Standpunkt.

 

Wahrnehmungspositionen und Führung

Ekkehart Padberg: Management by Excellence.
Unternehmensressourcen gezielt mobilisieren und nutzen.
Kap. „Führung und Zusammenarbeit“, (S. 177 ff),
Ekkehart Padberg: „Führung und Zusammenarbeit„, S. 177 f. (Volltext)
Ekkehart Padberg: „Wahrnehmungspositionen zur Klärung von Missverständnissen„, S. 189 ff.

Bernhard Tille: NLP-Interventionen für Konfliktmanagement. Aus: nlp-trainings-tille.de. https://nlp-trainings-tille.de/blog/nlp-konfliktmanagement/.

Bernhard Tille: Wahrnehmungspositionen. Aus: nlp-trainings-tille.de. https://nlp-trainings-tille.de/nlp-lexikon/wahrnehmungspositionen-396/.

Wolfgang Eberling: Wahrnehmungspositionen. In: Gerhard Stumm, Alfred Pritz (Hrsg.):
Wörterbuch der Psychotherapie. Springer. 200, S. 771.

Stephan Landsiedel: Wahrnehmungspositionen 1-2-3. Aus: www.landsiedel-seminare.de. https://www.landsiedel-seminare.de/nlp-bibliothek/practitioner/p-09-02-wahrnehmungspositionen-1-2-3.html.

Bernhard Tille: NLP-Interventionen für Konfliktmanagement. Aus: nlp-trainings-tille.de.  https://nlp-trainings-tille.de/blog/nlp-konfliktmanagement/.

 

referential index shift („Verschiebung des Inhaltsbezug“ – empathische Perspektive)

Richard Bandler, John Grinder: Frogs Into Princes. Neuro Linguistic Programming. Real People Press, 1979.

John Grinder, Richard Bandler: Therapie in Trance. Klett-Cotta, 1984. (S. 238 ff.)

Mark King, Charles Citrenbaum: Existential Hypnotherapy. Guilford Press, 03.09.1993. (S. 84 ff.)

o. A.: Perceptual Positions. Aus: nlpu.com. http://www.nlpu.com/FoundationSample/NLPU100Doc/NLPU%20100%20Perceptual%20Positions-s.pdf.

 

Modell der ‚Denk-Hüte‘

Edward de Bono: Six Thinking Hats. Penguin Books, London u. a. 1990.
dt.: Edward de Bono: Das Sechsfarben-Denken. Ein neues Trainingsmodell. Econ, Düsseldorf 1989

 

Perspektivität, Perspektivismus

Werner Stangl: Perspektivität. Aus: lexikon.stangl.eu. https://lexikon.stangl.eu/1848/perspektivitaet/.

o. A.: Perspektivität. Aus: spektrum.de. https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/perspektivitaet/11435.

Paul Watzlawick: Wie wirklich ist die Wirklichkeit. Wahn, Täuschung, Verstehen. Piper 2005.

Carl Friedrich Graumann: Grundlagen einer Phänomenologie und Psychologie der Perspektivität. de Gruyter, Berlin 1960. (Klassiker).

Gert König, Walter Kambartel: Perspektive, Perspektivismus, perspektivisch. In: Joachim Ritter u. a. (Hrsg.): Historisches Wörterbuch der Philosophie. Band 7, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1989, S. 362–375. Aus: https://www.schwabeonline.ch. https://www.schwabeonline.ch/schwabe-xaveropp/elibrary/start.xav?start=%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27verw.perspektive.perspektivismus.perspektivisch%27%20and%20%40outline_id%3D%27hwph_verw.perspektive.perspektivismus.perspektivisch%27%5D.

 

Perspektiven in der Literaturwissenschaft und in der Didaktik

Franz K. Stanzel: Die typischen Erzählsituationen im Roman. Dargestellt an „Tom Jones“, „Moby Dick“, „The Ambassadors“, „Ulysses“ u. a.  Braumüller, Wien et al. 1955.

Franz K. Stanzel: Theorie des Erzählens. 8. Auflage. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2008. (1-1993). (UTB 904). (mit Textproben)

Monika Fludernik: Einführung in die Erzähltheorie. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2013 (1-2006).

Herbert Kraft: Kafka. Wirklichkeit und Perspektive. Bebenhausen 1972. (2. Auflage. Peter Lang, Bern 1983).

Dietrich Kurz: Von der Vielfalt sportlichen Sinns zu den pädagogischen Perspektiven im Schulsport. In: P. Neumann, E. Balz (Hrsg.): Mehrperspektivischer Sportunterricht. Orientierungen und Beispiele. Schorndorf. Verlag Hofmann.  2004, S. 57–70. Aus: pub.uni-bielefeld.de. https://pub.uni-bielefeld.de/record/2497067. Auch aus: docplayer.org. (full text). https://docplayer.org/412585-Von-der-vielfalt-sportlichen-sinns-zu-den-paedagogischen-perspektiven-im-schulsport.html.

Sylvia Wehren: Erziehung – Körper – Entkörperung. Forschungen zur
pädagogischen Theorieentwicklung. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2020. (Dissertation, Universität Hamburg, 2018). Aus: www.pedocs.de.  https://www.pedocs.de/volltexte/2020/20209/pdf/Wehren_2020_Erziehung_Koerper_Entkoerperung.pdf.

Bodo v. Borries: Perspektivenwechsel und Sinnbildungsfiguren im Umgang mit der Geschichte. In Bodo v. Borries (Hrsg): Lebendiges Geschichtslernen. Bausteine zu Theorie und Pragmatik, Empirie und Normfrage. Schwalbach, Wochenschau Verlag. S. 236–258. Aus: download.e-bookshelf.de. https://download.e-bookshelf.de/download/0007/6745/66/L-G-0007674566-0013681094.pdf. Auch aus: docplayer.org. (full text). https://docplayer.org/69324434-Lebendiges-geschichtslernen.html.

Klaus Bergmann: Multiperspektivität. Geschichte selber denken. Wochenschau-Verlag. Schwalbach. 2000. (2. Auflage 2008, Klappentext.)

 

Diverse

Verena von Nell, Matthias Vollet: Korruption: Interdisziplinäre Zugänge zu einem komplexen Phänomen. Springer-Verlag, 2003.

 

Wahrnehmungsphänomene, optische Täuschungen

Bernd Lingelbach: Lingelbachs Scheune. Optische Phänomene. Aus: die-scheune.info. https://www.die-scheune.info/. (Blog zum Thema Wahrnehmung / „mit allen Sinnen“)

o. A.: Optische Täuschung. 9 faszinierende Beispiele + Erklärung. Aus: karrierebibel.de. https://karrierebibel.de/optische-taeuschung/.

 

Perspektivenwechsel im Witz

Stefan Hauser: Wie Kinder Witze erzählen. Eine linguistische Studie zum Erwerb narrativer Fähigkeiten. Bern et al. Peter Lang. (Dissertation an der Universität Zürich) 2004.

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  1.   Aus: zitate.eu – watzlawick
  2.   Gemälde: Le Cirque von Georges Seurat (1891). Musée d’Orsay. Franz Kafka schildert in seiner Parabel „Auf der Galerie“ eine Kunstreiterin aus 2 sehr unterschiedlichen Perspektiven: als armes, bedauernswertes und als stolzes, bewundernswertes Wesen.
  3.   Dies ist auch ein zentraler Punkt im Harvard-Modell der Gesprächsführung  in Douglas Stone, Bruce Patton, Sheila Heen: Difficult Conversations
  4.   „Unternehmen“ steht hier als Symbol für alle Formen von Organisationen.
  5.   Mediator
  6.   Dabei ist mir durchaus bewusst, dass jede Diagnose bereits eine Intervention darstellt.
  7.   Beide Parteien ‚interpunktieren‚ die Konflikt-Ereignisse unterschiedlich, wie es Paul Watzlawick es in seinem 3. Axiom („Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung“)  darstellt. Vgl. dazu auch den Beitrag: Nein, ich kommuniziere nicht!.   
  8.   Aus: Marcus Aurelius Antoninus: Commentariorum, quos ipse sibi scripsit libri 12, Band 1.  Vgl. antikewelt.   
  9. Stone et al. widmen diesen Punkt einen Abschnitt in  mit der Überschrift „Stop arguing about who’s right: Explore each other’s stories“ im Kapitel The ‚what happened?‘ conversation: Douglas Stone, Bruce Patton, Sheila Heen: Difficult Conversations , S. 25 ff. ) 
  10.   Vgl. meinen Beitrag ‚The map is not the territory‚ 
  11.   Entnommen aus: Verena von Nell, Matthias Vollet: Korruption: Interdisziplinäre Zugänge zu einem komplexen Phänomen. . S. 12 f.
  12.   Vgl. dazu: Richard Bandler, John Grinder: Frogs Into Princes. John Grinder, Richard Bandler: Therapie in Trance,S. 238 ff.  Mark King, Charles Citrenbaum: Existential Hypnotherapy. Guilford Press, 1993, S. 84 ff.  o. A.: Perceptual Positions
  13.   aus: o. A.: 360°-Feedback. S. 1. vgl. auch Zitat-Steckbrief
  14.   Vgl. dazu den Beitrag Konflikte konstruktiv ansprechen.   
  15.   Franz Kafka: Auf der Galerie.  
  16.   Aus: zitate.eu – watzlawick
  17.   Vgl. dazu den Beitrag zum Konstruktivismus
  18.   Vgl. Konstruktivismus – einfach erklärt.   
  19.   Vgl. dazu auch Alexa Mohl: Der große Zauberlehrling, S. 234
  20.   Hinweise zum (Re-)Framing finden sich auch in den Beiträgen zum Abilene Paradoxon, zum Perspektiven-Wechsel, zu Lösungen, zur ‚Map‚ und zur Paradoxen Intervention, auch zu Geschwister-Konstellationen
  21.   „assoziiertheißt mit der Innenperspektive verbunden, mit dem eigenen Körper, mit den eigenen Sinnesorganen und von da aus erleben. Werden Erinnerungen assoziiert erlebt, so erinnert man sich an Ereignisse, Begegnungen, Situationen usw. so, dass ich sie aus meiner Innenperspektive erlebe: Ich stecke in meinem Körper, verbunden mit Stimmungen, Gefühle usw. und, nehme die Umwelt wahr und erlebe sie in mir. In diesem mentalen Zustand kann man natürlich nicht sein Gesicht sehen.
  22.   Im dissoziierten Zustand sehe ich mich selbst von außen (getrennt, abgespalten), in einiger Entfernung, vielleicht von oben – in einem Überblick (‚helicopter view‚).
  23.   Wolfgang Walker: Das Konzept der Wahrnehmungspositionen.
  24.   Eine andere Vorstellung hatte Sokrates vom Beginn der Weisheit: „Der Beginn der Weisheit ist die Definition der Begriffe“, heißt es dort.   
  25.   Vgl. Robert Dilts: Perceptual Positions
  26.   Vgl. Judith DeLozier,  John Grinder. Turtles All the Way Down.
  27.   Eine Übung zur Verankerung der 3 Positionen (aus: Matthias Schwehm: Wahrnehmungspostionen 1-2-3.):
    1.  Erinnere Dich an eine schwierige Situation mit einem Zeitgenossen, mit dem es Dir schon häufiger schwer gefallen ist, so zu kommunizieren, wie Du es Dir eigentlich vorstellst.
    2.  Gehe in Position 1 und erinnere Dich voll assoziiert, was Du gedacht, gesagt, gesehen, gehört und gefühlt hast.
    3.  Dann gehe in Position 2 und sehe Dich von außen mit den Augen des anderen, höre, was Du eben gesagt hast von außen und sieh Dich wie Du von außen aussiehst. Dann sage, was B gesagt hat und bewege Dich so, wie B sich bewegt hat. Bekomme ein Gefühl dafür, wie es ist, B zu SEIN!
    4.   Dann gehe in die 3. Position und sieh das Ganze in einer dissoziierten Körperhaltung von außen an und beschreibe die Situation wie ein Verhaltensforscher oder Marsmensch o.ä. Mit den neuen Einsichten über B und über die Situation als Ganzes gehe dann in Position 1. zurück und verändere Dein Verhalten entsprechend. Dann weiter in die 2. Position usw. bis Du mit der Situation zufrieden bist.
    5.  Dann TESTE das Ergebnis in der Realität!
    6.  Die drei Positionen sollten auf dem Boden als Kreis markiert sein! 

    „Für unsere Verhaltens- und Erlebens-Flexibilität ist es von großer Wichtigkeit, dass wir in der Lage sind, alle drei Wahrnehmungspositionen leicht und angemessen einnehmen zu können.“   

  28. aus: Ekkehart Padberg: „Wahrnehmungspositionen zur Klärung von Missverständnissen„, S. 190 
  29.   Das Format wird auch „1-2-3-Meta“ genannt.  Vgl.  Matthias Schwehm: Wahrnehmungspostionen 1-2-3
  30. Vgl. o. A.: Wahrnehmungsposition.  
  31. Vgl. o. A.: Die 3 Wahrnehmungspositionen.  
  32.   z. B. das bekannte „All is vanity“ von Charles Allen Gilbert)
  33.   Viele Beiträge und beeindruckende Bilder finden sich in Bernd Lingelbach: Lingelbachs Scheune
  34.   Vgl. Ronald D. Laing: Phänomenologie der Erfahrung.  
  35.   Vgl. Jochen Fahrenberg: Perspektiven und Perspektiven-Wechsel. S. 60 f.   
  36.   Vgl. Jochen Fahrenberg: Perspektiven und Perspektiven-Wechsel. S. 60 f.:

    „Interessant sind Studien zur interpersonellen Wahrnehmung, wie sie Ronald Laing angeregt hat. Mit dem Freiburger Persönlichkeitsinventar FPI-R (Fahrenberg, Hampel & Selg, 2008) haben auch wir solche Daten gesammelt, um die reziporken Perspektiven zu erfassen. Die Teilnehmer waren 50 Ehepaare, sie mussten gut motiviert sein, denn es kam darauf an, den Fragebogen vier Mal auszufüllen:

    • das Selbstbild (Wie bin ich?) und
    • das Fremdbild vom Partner (Wie würde der Partner den Fragebogen ausfüllen?), außerdem zwei weitere Perspektiven:
    • «Wie sieht der Partner mich?» und
    • «Wie denkt der Partner, dass ich ihn sehe?»

    Am deutlichsten stimmen das Selbstbild und das vom Partner unterstellte Selbstbild überein, vor allem hinsichtlich Leistungsorientierung, Lebenszufriedenheit, Emotionalität und Gesundheitssorgen. Männer zeigen in dieser Studie weniger Einfühlungsvermögen, insbesondere wie sich ihre Partnerinnen hinsichtlich Erregbarkeit und Aggressivität selbst beurteilen. Die untersuchten Paare scheinen sich in bestimmten Persönlichkeitsaspekten besser zu kennen als in anderen. Vielleicht unterhält man sich über Lebenszufriedenheit und Gesundheitssorgen eher als über Gehemmtheit und Aggressivität? Die empirische Prüfung solcher Hypothesen ist natürlich schwierig.“    

  37.   Vgl. dazu vor allem auch die Werke von Alfried Längle. Hinweise in meinem Beitrag: Wenn ich noch einmal leben würde – ein Gedicht zur Sinnfindung
  38.   Aus: Viktor E. Frankl: Das Leiden am sinnlosen Leben. S.83/84. 
  39.   Die Einstellung, dass es zu vielen Phänomenen oder Problemen nur eine richtige Analyse gibt, nur eine richtige Antwort darauf, eine richtige ‚Lösung‚, dass es nur eine richtige Religion gibt (die Anhänger anderer Religionen sind Heiden oder Ungläubige), nur eine richtige politische Einstellung bzw. politische Partei usw. ist leider noch allgegenwärtig und hat in der Vergangenheit viel Leid verursacht, auch auf der gesellschaftlichen Ebene, z. B. Religionskriege, Bürgerkriege… Auch wenn man heutige politische Diskussionen betrachtet, gibt es nicht viele, die mehrere Perspektiven zulassen und selbst zahlreiche Reporter fühlen sich einer Perspektive verpflichtet, obwohl gerade dort Muliperspektivität unumgänglich sein sollte. Das führt dazu, dass Reporter nicht mehr Fakten von Meinungen bzw. Interpretationen unterscheiden und beeinflussen bzw. erziehen wollen, statt ‚objektiv‘ – aus mehreren Perspektiven zu berichten.
  40.   Stefan Hauser vergleicht den Perspektivenwechsel im Witz mit dem einer Kippfigur: (Aus:  Stefan HauserWie Kinder Witze erzählen. S. 44:

    „Die entscheidende Parallele zwischen Witz und Kippfigur wird im ‚Perspektivenwechsel‘ gesehen. In beeiden Fällen wird ein bestehender Gesamtzusammenhang plötzlich auf andere Weise neu zusammengefügt. Eine als wesentlich aufgefasste Analogie zwischen Kippfigur und Textstruktur des Witzes ist, dass jeweils zwei unterschiedliche Interpretationen vorhanden sind, sie sich gegenseitig ausschließen. Während jedoch bei der Kippfigur der ‚Perspektivenwechsel in der Neustrukturierung der optischen Wahrnehmg besteht, beruht beim Witze der ‚Perspektivenwechsel‘ auf einer kognitiven fUmstzrukturierung der mentalen Testinformation. Das heisst, dass der Begriff ‚Perspektivenwechsel‘ beid en Kippfiguren im wörtlcieh Sinne gemeint ist, während er im Falle des Witzes im metaphorischen Sinne verwendet wird.“   

  41.   frei nacherzählt und verändert aus der Sendung „Sehr Witzig!? in Puls 4 – 27. 3. 2021
  42.   Vgl. Edward de Bono: Six Thinking Hats.   
  43.   Vgl. z. B. Werner Stangl: Perspektivitäto. A.: Perspektivität
  44.   Vgl. z. B. Gert König. Walter Kambartel: Perspektive, Perspektivismus, perspektivisch. Paul Watzlawick: Wie wirklich ist die Wirklichkeit.   
  45.   Vgl. Gert König. Walter Kambartel: Perspektive, Perspektivismus, perspektivisch.   
  46.   Gottfried Wilhelm Leibniz, deutscher Philosoph (1646-1716) und Vordenker der Aufklärung.
  47. Leibniz war geistiger / philosophischer / wissenschaftstheoretischer Vater von Wilhelm Wundt, einem Begründer der modernen Psychologie – vgl. dazu Jochen Fahrenberg: Leibniz‘ Einfluss auf Wundts Psychologie, Philisophie und Ethik.  
  48.   Die Erzähltheorie analysiert erzählende Texte: erzählende Literatur, aber auch Zeitungsartikel, Interviews, Geschichtsschreibung, aber auch Witze, Fotos und Spielfilme… Vgl. z. B. Monika Fludernik: Einführung in die Erzähltheorie.  
  49.   Vgl. z. B. Monika Fludernik: Einführung in die Erzähltheorie. Wissenschaftliche Buchgesellschaft – WBG, Darmstadt 2006.  
  50.   Auktor = Berichterstatter, Geschichtsschreiber, auch Urheber
  51.   Das grundlegende typologische Modell der Erzählperspektiven von Franz Karl Stanzel enthält neben der personalen und auktorialen Perspektive auch die Ich-Perspektive, bei der der Erzähler auch eine Figur der Erzählung ist (personal), jedoch in ein erlebendes und ein erzähltes Ich unterschieden wird. Letzteres ist meist weiser, reflektierter, z. B. als ‚innerer Monolog‘. Stanzel führt dazu die Figur des Reflektors ein. – vgl. Franz K. Stanzel: Die typischen Erzählsituationen im Roman. Franz K. Stanzel: Theorie des Erzählens
  52.   Vgl. z. B. Bodo v. Borries: Perspektivenwechsel und Sinnbildungsfiguren im Umgang mit der Geschichte
  53.   Multiperspektivität in den Geschichtswissenschaften:

    „Alle Zeugnisse aus der Vergangenheit und alle Aussagen über Vergangenes beruhen auf bestimmten Hinsichten oder Perspektiven, und auch die Beschäftigung von Schülerinnen und Schülern mit den Zeugnissen und Aussagen beruht auf Perspektiven. Die Erkenntnis von Perspektivität – der Zeitgenossen, der späteren und heutigen Betrachter und der eigenen Perspektivität – ist ein wesentliches Ziel historischen Lernens. Das Konzept, historische Sachverhalte aus zwei oder mehreren unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und durchzusprechen – das Konzept der Multiperspektivität -, soll dieser Erkenntnis dienen. Es ermöglicht zugleich, Geschichte immer wieder neu zu denken, Geschichte immer wieder neu auf gegenwärtige Bedürfnisse zu beziehen, und der Geschichte immer wieder neue Anregungen für die Zukunft zu entnehmen –„die Geschichte gegen den Strich bürsten“.“ Aus: Klaus Bergmann: MultiperspektivitätKlappentext.)

  54.   Vgl. z. B. Sylvia Wehren: Erziehung – Körper – Entkörperung
  55.   Vgl. dazu auch Dietrich Kurz: Von der Vielfalt sportlichen Sinns zu den pädagogischen Perspektiven im Schulsport. Kurz unterscheidet 5 pädagogische (Sinn-)Perspektiven:

    „Der Sinn des Sports wird von den Aktiven darin gesehen, dass er

    • Gesundheit und Fitness fördert,
    • Kontakte zu anderen Menschen aufbaut und vertieft,
    • Herausforderungen bietet, sich in Leistungssituationen zu erproben,
    • ein Medium ästhetischer Botschaften und Erfahrungen ist,
    • neuartige und aufregende Bewegungserfahrungen erschließt,
    • Spannung und Reiz des ungewissen Ausgangs bereithält.“

  56.   To do: Teilung des Artikels:  Perspektivenwechsel als soziale Kompetenz – Abs. 1-5. Perspektivenwechsel zum Perspektivenwechsel: Man kann auch den Perspektivenwechsel aus unterschiedlichen Perspektiven sehen. „Meta-Perspektivenwechsel“.

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