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Schwierige Zeiten, Krisen, Schicksalsschläge, Leiden, Schmerz und Trauer
haben auch positive Aspekte.
Sie fördern persönliches Wachstum, Selbst-Werdung und andere Selbst-Qualitäten.
Sogar Traumatas können positive Impulse für Wachstum geben. 

Warum ist das so?
Psychologische Ansätze, wie die Logotherapie, Posttraumatisches Wachstum und die Theorie der positiven Desintegration liefern uns Erklärungen für dieses Phänomen.

Einige Hinweise, wie dieses Wachstum gefördert werden kann
ergänzen diesen Beitrag.
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„Der Schmerz ist der große Lehrer der Menschen.
Unter seinem Hauch entfalten sich die Seelen.“
Marie von Ebner-Eschenbach.

Krisen, Leiden, Schicksal, Trauer, … begleiten den ganzen Ödipus-Mythos. Hier: Die Begegnung von Ödipus mit der Sphinx im Gemälde von Gustave Moreau („Ödipus und die Sphinx“, 1864, Met). Die existenzielle Frage beantwortet Ödipus souverän und rettet so sein Leben. Das ist der (Entwicklungs-)Schritt ins Erwachsenenleben.1
Der Weg zum Selbst ist ein Individuationsprozess, ein Prozess, der uns immer mehr zu einem unverwechselbaren, einzigartigen Wesen werden lässt. Es ist gleichzeitig ein Weg nach innen, zu unserem inneren Zentrum. Dieser Prozess geschieht mehr oder weniger unbewusst und unabsichtlich als Begleitprozess unseres Lebensweges, kann aber auch, z. B. im Rahmen einer Psychotherapie, oder indem man bewusst neue Herausforderungen jenseits der Komfortzone  eingeht, bewusst gestaltet bzw. angeregt werden. Es sind oft schwierige Zeiten, Zeiten außerhalb der Komfortzone, die Impulse für diese Entwicklung geben.2 Es sind diese schwierigen Zeiten, mit Verlust-Erlebnissen und Trauer, mit Disharmonien und  Konflikten, mit köperlichen oder psychischen Leiden, mit Verlust, Trauer und ähnlichen Erlebnissen, die uns einerseits das Leben schwer machen, aber andererseits in besondern Maße ein Entwicklungs-Potenzial beinhalten. Reiner Maria Rilke beschreibt das in Bezug auf den Verlust eines lieben Menschen:

„Ein solcher Verlust ist, je tiefer er uns trifft und je heftigerer uns angeht, desto mehr eine Aufgabe, das nun im Verlorensein hoffnungslos Betonte neu, anders und endgültig in Besitz zu nehmen:
Dies ist dann unendliche Leistung, die alles Negative, das dem Schmerz anhaftet, alle Trägheit und Nachgiebigkeit, die immer einen Teil des Schmerzes ausmacht, auf der Stelle überwindet,
dieser ist tätiger, innen wirkender Schmerz, der Einzige, der Sinn hat und unserer würdig ist.
Reiner Maria Rilke3

Es gibt einige Ansätze, Theorien und Modelle, die diese Alltag-Erfahrung bestätigen:

Theorie der positiven Desintegration

Die Theorie der positiven Desintegration von Kazimierz Dąbrowski betont emotionale Krisen zur Reifung des Menschen bzw. zu seiner Authentizität4

„Seine Theorie der Positiven Desintegration geht davon aus, dass psychologische Reifung nur stattfinden kann, wenn der Status quo durch Krisen infrage gestellt wird. Eine solche Desintegration ist dann als positiv zu bewerten, wenn sie zu einer Entwicklung führt, nicht nur zu einer Wiederherstellung des vorherigen Zustands.“5

Dabrowski’s Theorie ist eine Vorgängerin zur Theorie des posttraumatischen Wachstums.6 Dobrowski beschäftigte sich vor allem mit hochbegabten und hochsensiblen Menschen, deren Verhaltensmuster er als positiv desintegriert (und nicht pathologisch) interpretiert und damit mit besonders hohem menschlichen Entwicklungspotenzial. Er beschreibt dieses Potenzial mit „Overexcitbilities“ („OE“, „Überrerregbarkeiten“) in unterschiedlichen Bereichen.

  • psychomotorisch: hohe Bewegungsenergie
  • sensorisch: starke Wahrnehmung von sinnlichen und ästhetischen Eindrücken
  • intellektuell: Hochbegabung
  • imaginativ: starke Vorstellungskraft, viel Phantasie
  • emotional: starkes Gefühlsleben

Diese OEs führen zu starken Abweichungen vom ‚Normalen‚ und zu Krisen, die, wenn man sie nicht versteht, leicht pathologisch gedeutet werden können. Dabrowski plädiert dafür, Vorurteile gegenüber den Verhaltensmuster der Hochbegabung und Hochsensibilität aufzugeben und die Entwicklungskrisen  verständnisvoll zu unterstützen. Sie sind notwendig für eine jeweils höhere Entwicklungsstufe.

„The distinction between mental health and mental illness rests on the presence or absence of the capacity for positive psychological development“.7

Logotherapie, Sinn aus Krisen und Leiden finden

Viktor Frankl, der Vater der Logotherapie beschrieb den Weg der Sinnfindung über Leiden, da dort die Spannung zwischen dem was ist und dem was sein soll bewusst wird.8 . Leiden gibt auch Impulse für unsere Einstellungswerte:

„Auch in seinem Konzept der Einstellungswerte griff Frankl die Bedeutung des Leidens auf [Viktor Emil Frankl: Ärztliche Seelsorge.]. Einstellungswerte kommen zum Tragen, so Frankl, wenn wir mit unabänderlichen Bedingungen konfrontiert sind.
Solange wir Bewusstsein haben, seien wir frei, uns innerlich zu diesen Bedingungen zu verhalten.
Wir haben die Wahl zwischen Verzweiflung, Auflehnung oder Aufgabe einerseits und der tapferen und würdevollen Annahme des Schicksals andererseits ([Viktor Emil Frankl: Ärztliche Seelsorge.], S.93). Durch letzteres wiederum könne Sinn entstehen oder bestehender Sinn gefestigt werden.“9

Sinnorientierte Studien außerhalb der Logotherapie gab es vor allem im Rahmen der Dankbarkeits-Studien in der Positiven Psychologie mithilfe von Perspektiven-Wechsel.10 Watkins et al. untersuchten die Wirkung, wenn sie schwierige / kritische Situationen aus unterschiedlichen Perspektiven schildern ließen:

  1. neutrale Fakten-Schilderung: Was war passiert?
  2. Schilderung mit dem Fokus auf die Emotionen, die es hervorgerufen hat.
  3. Schilderung aus dem Erleben der Dankbarkeit:
    •  Aus heutiger Sicht: Wofür war es gut?
    • Wie können Sie die Erfahrungen, die Sie gesammelt haben, heute für sich oder andere nutzbar machen?
    • Wozu hat Sie die Erfahrung befähigt?

Die Wirkung stieg bei diesen 3 Alternativen, die Dankbarkeits-Perspektive hatte die größte Wirkung.

Posttraumatisches Wachstum

Edvard Munch: Der Schrei. (1893, Norwegische Nationalgalerie Oslo). Inbgriff der Schmerz- und Leid-Symbolik.

Nicht nur herausfordernde Situationen und Krisen, sogar Traumata können wachstumsfördernd wirken.

Wie entstehen Traumata?

Traumata entstehen bei einschneidenden Ereignissen („life events“), z. B.

  • existenzielle Ereignisse (z. B. Tod naher Angehöriger),
  • schwerwiegenden, einschneidenden Ereignissen (z. B. Gewalterfahrungen, lebensbedrohlichen Unfällen, sexuellen Übergriffen),
  • auch wenn sie nicht das eigene Leben bedrohen (Verlassenwerden aus einer langjährigen Partnerschaft)11
Welche Wirkungen habe diese Traumata?

Ein häufiger ‚Normalzustand‘ ist, dass Traumata Beeinträchtigungen mit sich bringen, die nach einiger Zeit überwunden werden.  Bei anderen sind die (Selbst-)Heilungs-Kräfte nicht stark genug und die Traumata hinterlassen psychische Schäden –  Posttraumatische Belastungs- und Verbitterungs-Störungen.

Aber es gibt auch eine dritte Gruppe, vielleicht sogar die Mehrheit12 die gar nicht so klein ist, der es gelingt, aus der schwierigen Situation gestärkt herauszufinden.

Posttraumatisches Wachstum

„Das Phänomen des posttraumatischen Wachstums beschreibt die Möglichkeit, dass Opfer traumatischer Erfahrung nicht nur psychische und soziale Einbußen [posttraumatische Belastungsstörung] als Folge des Erlebten erfahren, sondern auch persönliche Entwicklungsprozesse angestoßen werden können.  … Posttraumatisches Wachstum kann zu einer zentralen Ressource im Leben von Betroffenen werden und damit konzeptionell eine wichtige Bereicherung für die Arbeit mit traumatisierten Klientinnen und Klienten sein.“ 13

Insgesamt unterscheidet man in der Trauma-Forschung vier unterschiedliche Formen von Reaktionen auf Traumatas. Die folgende Abbildung bringt das zum Ausdruck.

Die 4 Reaktionsformen auf Traumatas

„Der Kluge lernt aus allem und von jedem,
der Normale aus seinen Erfahrungen
und der Dumme weiß alles besser. “
Sokrates

Wordurch unerscheiden sich die Muster?

  • a) Resilienz: Resiliente Personen sind sehr stress-resistent: Sie berührt das Trauma wenig. Die Lebensqualität („Funktionalität“, Leistung, …) ist nur wenig beeinträchtigt. Bals erreichen sie wieder ihr gewohntes Niveau.
  • b) Erholung: Andere Personen sind stärker betroffen, vielleicht sogar sehr stark, aber nach einiger Zeit geht es stetig bergauf, bis der gewohnte Level wieder erreicht wird.
  • c) Posttraumatische Belastungsstörung: Manche Menschen sind so schwer vom Trauma betroffen, dass sie sich langfristig nicht erholen und ein beeinträchtigtes Leben mit der Belastungsstörung (einer Persönlichkeits-Störung) weiterleben müssen.
  • d) Post-traumatisches Wachstum: Wiederum andere Menschen sind auch tief getroffen, sie fühlen sich schwer beeinträchtigt. Es ist wie bei einem Erdbeben. Vieles wird zerrüttet und zerstört. Aber es entsteht Neues. Es gelingt, neue Lebens- und/oder Arbeitsformen zu entwickeln, neue Qualitäten in persönlichen Beziehungen zu erleben, mehr Sinn in ihrem Leben finden, die sie wieder auf die positive Spur bringt und durch die neuen Erfahrungen persönliches Wachstum ermöglicht, sodass das innere und äußere Leben auf einem höheren Niveau weitergeht als vor der traumatischen Krise.

Die Benefits kommen häufig von einer durch die psychischen Erschütterungen notwendigen Aktivitäten des Bilanz-ziehens und Ordnung-machens im eigenen Leben: Die Betroffenen

  • entdecken neue Möglichkeit,
  • sie leben bewusster und intensiver.14
  • schätzen das Leben
  • und schätzen vor allem auch persönliche Beziehungen stärker als vorher und entwickeln auch Dankbarkeit.

Judith Mangelsdorf gibt ein konkretes Beispiel:

„So kann beispielsweise eine Folge des Verlustes des Lebenspartners sein, dass soziale Beziehungen zu Familienmitgliedern, Freunden oder auch zu fremden Personen neu entstehen, sich intensivieren oder in ihrer Qualität verändern. Zusammengefasst kann posttraumatisches Wachstum damit als das Potenzial eines dynamischen Systems gesehen werden, sich an aversive Ereignisse anzupassen und dadurch die vorherigen Ressourcen zu erweitern. Auf einem individuellen Level können diese Ressourcen psychische Komponenten wie beispielsweise das Wissen um den eigenen Lebenssinn beinhalten, aber auch soziale Aspekte wie etwa die Tiefe von Beziehungen.“
15,

Quellen

Die Bezeichnung des Phänomens „Posttraumatisches Wachstum“ geht auf Richard G. Tedeschi und Lawrence G. Calhoun zurück, die Untersuchungen dazu durchgeführt und mit ihrem Forscherteam ein Mess-Instrument entwickelt haben.16

Welche Faktoren unterstützen persönliches Wachstum?

In der Traumaforschung  konnten 3 zentrale Faktoren isoliert werden, die p0rsönliches (vor allem posttraumtaisches) Wachstum fördern:17

  • die Anwesenheit positiver Emotionen,
  • soziale Unterstützung und
  • das Schöpfen von Sinn aus dem Erlebten.

Anregungen zu diesen Faktoren können vor allem aus der ‚Positiven Psychologie‚ gewonnen werden.

Erprobte und empirische bestätigte  Tools zu diesen unterstützenden Faktoren sind z. B.18

  • Glücks-Tagebuch (Übung ‚Drei gute Dinge‘): Tagebuch mit 3 positiven Erlebnissen, für die ich dankbar sein kann.
  • Positives Erfahrungs-Tagebuch (‚4-Evening-Questions‚): Tagebuch mit 4 Fragen (3 x positive Emotionen, 1 x Stärken):
    1. Was hat mir heute Freude bereitet?
    2.  Wofür und wem kann ich heute dankbar sein?
    3. Wo habe ich mich heute lebendig gefühlt?
    4. Welche Stärken konnte ich heute ausleben?
  • Mini-Urlaub: tägliches Zeitfenster von 20 -30 Minuten mit angenehmen Tätigkeit(en)

 

Querverweise

Cluster: Ansätze der Persönlichkeitsentwicklung

Filmische Umsetzung

 

Literatur und Links

Trauer, Krisen und Individuation / Selbst-Werdung

Sylvia Brathuhn: Trauer und Selbstwerdung. Eine philosophisch-pädagogische Grundlegung des Phänomens Trauer. Königshausen & Neumann, 2006.

Tatjana Schnell: Einlassen, Zulassen, Loslassen. Über ein konstruktives Leidensverständnis. Aus: uibk.ac.at (Thieme Verlag) 2018.  https://www.uibk.ac.at/psychologie/mitarbeiter/schnell/docs/schnell_konstruktiver_leidensbegriff_zfpm.pdf. (S. 249-255)

Roswitha Fürst: Krisen sind Chancen des persönlichen Wachstums. Aus roswitha-fuerst.de. https://www.roswitha-fuerst.de/krise-chance-wachstum/.

 

Positive Desintegration

Kazimierz Dabrowski: Positive Disintegration. Maurice Bassett, 2018. (1- Boston, MA. Little, Brown 1964)

Kazimierz Dabrowski: Personality-Shaping Through Positive Disintegration. Red Pill Press, 2015. (1-1967)

Sal Mendaglio, William  Tillier (2006). Dabrowski’s Theory of Positive Disintegration and giftedness. overexitability research findings. Journal for the Education of the Gifted, 30, 68–87. Aus: files.eric.ed.gov. (full text).  https://files.eric.ed.gov/fulltext/EJ750762.pdf.

Sal Mendaglio: Dabrowski’s Theory of Positive Disintegration. Great Potential Press, Inc., 2008.

Kazimierz Dąbrowski (1996). Multilevelness of Emotional and Instinctive Functions. Lublin, Poland: Towarzystwo Naukowe Katolickiego Uniwersytetu Lubelskiego.

Tanja Gabriele Baudson: Positiv desintegriert – Krise als Chance. Aus: fachportal-hochbegabung.de. https://www.fachportal-hochbegabung.de/blog/positiv-desintegriert-krise-als-chance-01-2018/. +++

Susan Daniels, Michael Marian Piechowski: Living with Intensity. Understanding the Sensitivity, Excitability, and Emotional Development of Gifted Children, Adolescents, and Adults. Great Potential Press, Inc., 2009. (insbes. S. 85 ff, 239 ff.)

o. A.: Positive disintegration. Aus:  en.wikipedia.org.https://en.wikipedia.org/wiki/Positive_disintegration.

o. A.: The Theory of Positive Disintegration by Kazimierz Dąbrowski. (Website der Yahoo Dąbrowski discussion group.  http://www.positivedisintegration.com/.

 

Logotherapie

Viktor Emil Frankl: Ärztliche Seelsorge. Grundlagen der Logotherapie und Existenzanalyse. Zehn Thesen über die Person. Wien. Deuticke. 2005. (1-1948, 2017.) (Kap. A.2. Vom Sinn des Leidens)

Tatjana SchnellEinlassen, Zulassen, Loslassen. (Siehe Trauer, Krisen…)

 

Posttraumatisches Wachstum

Tanja Zöllner, Lawrence G. Calhoun, Richard G. Tedeschi: Trauma und persönliches Wachstum. In: Andreas Maercker, Rita Rosner (Hrsg.): Psychotherapie der posttraumatischen Belastungsstörungen. Thieme Verlag, Stuttgart 2006, S. 36–45.

Richard G. Tedeschi, Lawrence G. Calhoun: The posttraumatic growth inventory. Measuring the positive legacy of trauma. In: Journal of Traumatic Stress. 9, 1996, S. 455–471.

Anna Gielas: Hart im Nehmen. In Psychologie heute. April 2016.

Judith Mangelsdorf: Posttraumatisches Wachstum. Zeitschrift für Psychodrama  und Soziometrie. 19, 21–33 (2020). Aus: link-springer.com. 29. 1. 2020. https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs11620-020-00525-5. DOI:  https://doi.org/10.1007/s11620-020-00525-5.

Judith Mangelsdorf: Michael Eid, Maike Luhmann (2019). Does growth require suffering? A systematic review and meta-analysis on genuine posttraumatic and postecstatic growth. Psychological Bulletin, 145(3), 302–338. Aus: APA PsychNet. https://doi.apa.org/doiLanding?doi=10.1037%2Fbul0000173. DOI: . https://doi.org/10.1037/bul0000173.

 

Positive Psychologie, Unterstützung posttraumatischen Wachstums

Barbara L. Fredrickson: Die Macht der guten Gefühle. Wie eine positive Haltung Ihr Leben dauerhaft verändert. Campus Verlag, 2011.

Philip C. Watkins, Lilia Cruz, Heather Holben & Russell L. Kolts (2008): Taking care of business? Grateful processing of unpleasant memories. The Journal of Positive Psychology, 3:2, 87-99. Aus: tandfonline.com. 25. 3. 2008. https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/17439760701760567.  DOI: 10.1080/17439760701760567.

 

Ödipus-Mythos / Gemälde

o. A.: Oedipus and the Sphinx. (Gustave Moreau) Aus: metmuseum.org. https://www.metmuseum.org/art/collection/search/437153.

Heinrich Heine: Vorrede zur dritten Auflage. Buch der Lieder. Aus: projekt-gutenberg.org. https://www.projekt-gutenberg.org/heine/buchlied/chap002.html. (Literarische Vorlage zum Bild von Gustave Moreau.

Klaus-Jürgen Bruder: Die Freudsche Erzählung von Ödipus als Mythos der Macht. Aus: web.fu-berlin.de. http://web.fu-berlin.de/postmoderne-psych/texte/bruder_die_freudsche_erzaehlung.html.

 

Individuation

Edda Brehm: Individuation. Ende des Lebens – Gespräche mit dem Unbewussten. BoD – Books on Demand, 2019.

 

Führung in Krisen

Laurent F. Carrel: Leadership in Krisen. 2. Aufl. Gabler. 2010. (1 – Verlag Neue Züricher Zeitung 2004).

Caterine Schwierz: Führung braucht Selbstentwicklung. In: karriere-blog.de. 27. 9. 2017. https://www.karriere-blog.de/fuehrung-braucht-selbstentwicklung/.

 

Der Weg des Wohlbefindens und der Weg der Weisheit

Eva-Maria Schnurr (im Gespräch mit der Psychologin Ursula Staudinger): Das Leben ist eine Baustelle. Aus: spiegel.de. 29. 08.2013. https://www.spiegel.de/karriere/persoenlichkeitsentwicklung-wie-sich-der-mensch-mit-der-zeit-veraendert-a-915309.html.

final 1 – 2006/119

  1.   Vgl.  o. A.: Oedipus and the Sphinx. Heinrich Heine: Vorrede zur dritten Auflage
  2.   Auch Trauerphasen können in besonderen Ausmaß zu dieser Selbst-Werdung beitragen: vgl. z. B.  Sylvia Brathuhn ( Trauer und Selbstwerdung, S. 109 ff., vgl. auch Edda BrehmIndividuation. )  Sie beschreibt diesen Prozess der Selbst-Werdung mit Trauer in 4 Stufen („Wegen“):
    • Der Weg der Selbst-Wahrnehmung
    • Der Weg der Selbst-Erkenntnis
    • Der Weg der Selbst-Annahme
    • Der Weg der Selbst-Gestaltung.

  3.   Reiner Maria Rilke: Die Briefe an die Gräfin Sizzo. Wiesbaden 1977, S. 50 f. zitiert aus: Sylvia Brathuhn: Trauer und Selbstwerdung, S. 109 
  4.   Zur Theorie der positiven Desintegration vgl. Kazimierz Dąbrowski (1996). Multilevelness of Emotional and Instinctive Functions.   
  5.   Tatjana Schnell: Einlassen, Zulassen, Loslassen, S. 252 
  6.   Vgl.  o. A.: The Theory of Positive Disintegration by Kazimierz Dąbrowski.    
  7.   Kazimierz Dabrowski: Positive Disintegration. zitiert aus: Tanja Gabriele Baudson: Positiv desintegriert 
  8.   Vgl. Viktor Emil Frankl: Ärztliche Seelsorge., Tatjana SchnellEinlassen, Zulassen, Loslassen 
  9.   Tatjana SchnellEinlassen, Zulassen, Loslassen, S. 252 
  10.   Philip C. Watkins, Lilia Cruz, Heather Holben & Russell L. Kolts (2008): Taking care of business?  
  11.   Vgl. Judith Mangelsdorf: Posttraumatisches Wachstum   
  12.   Vgl. Anna Gielas: Hart im Nehmen, S. 31.     
  13.   Judith Mangelsdorf: Posttraumatisches Wachstum, S. 21 (Zusammenfassung) 
  14.   Vgl. Anna Gielas: Hart im Nehmen.   
  15.   Judith Mangelsdorf: Posttraumatisches Wachstum 
  16.   Vgl. Tanja Zöllner, Lawrence G. Calhoun, Richard G. Tedeschi: Trauma und persönliches Wachstum. Richard G. Tedeschi, Lawrence G. Calhoun: The posttraumatic growth inventory. – aus: Judith Mangelsdorf: Posttraumatisches Wachstum , vgl. auch Judith Mangelsdorf: Posttraumatisches Wachstum, Kap. 4.   
  17.   Vgl. Judith Mangelsdorf, Michael Eid, Maike Luhmann (2019). Does growth require suffering?, vgl. auch Judith Mangelsdorf: Posttraumatisches Wachstum.  
  18.   Vgl. z. B. Barbara L. Fredrickson: Die Macht der guten Gefühle. Judith Mangelsdorf: Posttraumatisches Wachstum
  19.   To do: Integriere die Wege des Wohlbefindens und der Weisheit

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