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Summary

Ambiguitäts-Toleranz ist die Fähigkeit, Mehrdeutigkeiten zu tolerieren.
Mehrdeutigkeit zeigt sich auch als Unsicherheit, Ungewissheit.
Tolerieren heißt auch aushalten, erdulden, ertragen, akzeptieren.

Für Viele scheint das eine relativ unbedeutende Kompetenz zu sein, das ist sie aber nur auf den ersten Blick.

Der Beitrag knüpft an das Werte- und Entwicklungsquadrat von Schulz von Thun an. Dort war eine zentrale Aussage, dass wir, wenn für unsere Stärken auch den Gegenpol brauchen, sonst werden sie negativ. Und wir brauchen die inneren Spannungen zwischen den beiden Polen, und sollen sie in Balance halten. Diese innere Spannung ist die Ambiguitäts-Toleranz.

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Dieser Beitrag knüpft an den Beitrag zum Werte- und Entwicklungs-Quadrat von Schulz von Thun an. Dort geht es im Kern darum, dass jede menschliche Tugend (z. B. Sparsamkeit) eine polare / entgegengesetzte Schwestern-Tugend  (z. B. Großzügigkeit) braucht, damit sie nicht in die negative Übertreibung abdriftet. Oder auch: Um eine negative menschliche Qualität (Geiz) zu überwinden braucht es die Schwester-Tugend am entgegengesetzten Pol, also Großzügigkeit, damit sich der Geiz zur (positiven) Sparsamkeit entwickeln kann.

Die Schwester-Tugenden bleiben als Polarität erhalten und damit ungelöst. Man muss die innere Spannung aushalten und im privaten und beruflichen Alltag in Balance halten. Manche können das besser aushalten, können es vielleicht sogar genießen. Andere sind da nicht  so gut, wollen diesen inneren Konflikt möglichst schnell gelöst haben, geraten aber dadurch in Gefahr, in die negative Untugend abzudriften.

Was ist Ambiguitätstoleranz

Die polare Natur der Schwesterntugenden erfordert es, gewisse Spannungen auszuhalten, um beide Qualitäten in Balance halten zu können.

 

 

Das ist im betrieblichen wie im privaten Alltag häufig nicht leicht zu realisieren und erfordert es, mit inneren Spannungen und Konflikten positiv umgehen zu können.  ‚Ambiguitätstoleranz‚ (Toleranz, Offenheit und Mut für Mehrdeutigkeit bzw. mehrdeutige Situationen1) , d. h.  die Fähigkeit innere Spannungen, Widersprüche, Doppelbödigkeiten und Mehrdeutigkeiten zu akzeptieren, sie auszuhalten, positiv (oder zumindest neutral) zu bewerten und  konstruktiv mit ihnen umzugehen.

„Ambiguitätstoleranz ist die Fähigkeit, andere Meinungen und Sichtweisen zu akzeptieren, sowie Mehrdeutigkeiten und Widersprüche in Situationen und Handlungsweisen zu ertragen, ohne sich unwohl zu fühlen oder aggressiv zu reagieren.“ 2

In der Psychologie gibt es zahlreiche Belege dafür, wie wichtig es ist, in einer Welt, in der Unsicherheit, Mehrdeutigkeit  auch in zentralen Fragen immer weiter zunimmt, gut damit zurechtzukommen.

  • Es gibt Menschen, die mit ‚ambigen‘ (mehrdeutigen, unsicheren, unstrukturierten, widersprüchlichen, erwartungswidrigen, ungewohnten) Situationen schwer umgehen können, sich dabei unwohl oder sogar bedroht fühlen und sie, wenn möglich meiden.
  • Andere wiederum tun sich da leichter und suchen sie vielleicht auch gezielt auf.

Es gibt zahlreiche Studien, die untersuchten, welche Charaktereigenschaften mit Ambiguitätstoleranz verbunden sind (mit ihnen korrelieren).3

 

 

 

Man könnte die Ambiguitätstoleranz als menschliche ‚Metaqualität‘ ansehen, als Qualität, die erforderlich ist, um andere menschliche Qualitäten zu entwickeln.4 Insofern ist es auch eine Schlüsselqualifikation. 

Nach der Meinung von Astrid von Friesen5  leiden offensichtlich  „… größere Teile der Bevölkerung unter einem Mangel an Ambiguitätstoleranz„, haben vielmehr den Wunsch nach Eindeutigkeit„:

„Wir sind besser als ihr, weil ihr nicht so seid wie wir. Nur wir haben Recht, alle anderen haben Unrecht und müssen entwertet und bekämpft werden“, so die vielfache Meinung. Es scheint, als würden immer mehr Menschen einen nicht zu bändigenden Wunsch haben, unreflektiert Meinungen, Ideen und lineare Denkweisen spontan heraus zu powern und ihre sofortige Umsetzung einzufordern. Am sichtbarsten natürlich bei Twitter, Facebook oder in den Kommentarspalten. Ein Freund-oder-Feind-Denken, das nichts dazwischen duldet.5

Ambiguitätstoleranz erfordert einen gewissen Reifegrad von Menschen und sozialen Systemen, der das Freund-Feind-Denken transzendiert und der von Astrid von Friesen gefordert wird:

„Ambiguitäten auf der sozialen Ebene auszuhalten ist eine reife, erwachsene Position von „sowohl-als auch“, denn jeder Mensch, jede Situation, jede Gesellschaft hat sowohl positive als auch negative Anteile. Demokratische Gesellschaften sind hoch komplex und abhängig davon, dass unterschiedliche Interessengruppen Kompromisse schließen. Voraussetzung dafür ist die Fähigkeit, andere Bedürfnisse wohlwollend zu akzeptieren sowie die Realität nicht emotional verzerrt, vielmehr faktenorientiert wahrzunehmen.“5

Wir lieben eindeutige Situationen, in denen wir mit linearen Denkformen Ordnung und Struktur schaffen können. Die Realität ist zu komplex, um viele dieser Situationen vorzufinden. Wir brauchen Ambiguitätstoleranz, um der Gefahr zu entgehen, komplexe Situationen linear wahrzunehmen.

Entdeckung der Ambiguitäts-Toleranz: Else Frenkel-Brunswick

Ambiguitätstoleranz ist im deutschen Sprachraum – anders als im englischen – kein geläufiger Ausdruck der Alltagssprache. Else Frenkel-Brunswick, eine US-amerikanische Psychologin und Psychoanalytikerin, war an der internationalen Studie zur autoritären Persönlichkeit von Theodor Adorno et. al. beteiligt. 1949 veröffentlichte sie im Rahmen dieser Studie einen Aufsatz8, in dem sie erstmals über Intoleranz gegenüber Ambiguität schrieb.9

Else Frenkel-Brunswik definiert Ambiguitäts-Toleranz als  eine (messbare Fähigkeit) einer Person, in einem Objekt / einer Person gleichzeitig positive und negative Eigenschaften erkennen (und akzeptieren) zu können.10 In ihrer Studie entdeckte sie Kinder mit starker ethnozentrischer Voreingenommenheit, die sich auch in ihrem Verhältnis zu ihren Eltern widerspiegelten: Kinder mit Ambiguitäts-Intoleranz dramatisierten ihre Eltern entweder als nur positiv/gut oder nur negativ/schlecht – letztere oft mit extremen Gefühlen von Hass.

Ihr zufolge ist die Fähigkeit, die Koexistenz von positiven und negativen Eigenschaften in ein und demselben Objekt erkennen zu können, eine wichtige emotional-kognitive Persönlichkeits-Variable. Ambiguitäts-Intoleranz äußert sich in einem Schwarz-Weiß-Denken und damit einem Verschließen der Person gegenüber widersprüchlichen Realitätsaspekten, weil sie die Aufrechterhaltung der eigenen Einstellungen bedrohen.

Folgen von Ambiguität und Ambiguitäts(in)toleranz

Zu viel Ambiguität kann uns große Schwierigkeiten bereiten. Eine Forschergruppe um Gregory Bateson hat im Rahmen ihrer ‚double bind theory‘ herausgefunden, dass zu viel Ambiguität (vor allem in Zusammenhang mit Doppel-Botschaften) zu Schizophrenie führen können.11

Ebenso gab es Evidenzen für einen positiven Zusammenhang zwischen Ambiguitäts-Intoleranz und den auch von Frenkel-Brunswick untersuchten Tendenzen zur autoritären Persönlichkeit. Man könnte Ambiguitätstoleranz als polaren Gegensatz zur autoritäten Persönlichkeit sehen.

Das Schwarz-Weiß-Denken bei Ambiguitäts-Intoleranz zeigte, dass sich Personen gegenüber Realitäts-Wahrnehmungen verschließen, weil sie ‚ihre Lösung‘ der Widersprüchlichkeit in Frage stellen (ein Phänomen, das auch bei der  kognitiven Dissonanz erforscht wurde.)

Ambiguitätstoleranz zeigt sich auch im Bewusstsein der eigenen Rollenkonflikte12: Personen mit hoher Ambiguitätstoleranz wiesen höheres Konflikt-Bewusstsein auf in Bezug auf Rollen:  Was wird von mir in den einzelnen Rollen erwartet und wie möchte ich sie ausfüllen (Rollen-Erwartung und Rollen-Entwurf)? – Dabei geht es darum sich einerseits sich nichts vormachen und andererseits trotz Differenzen zwischen Erwartungen und Entwurf handlungsfähig bleiben.

 

Messung der Ambiguitäts-Toleranz

Es sind mehrere Skalen zur Messung der Ambiguitäts-Toleranz und Konstrukte mit ähnlichen Inhalten entwickelt. Man vermutet derzeit, dass das Konstrukt mehrdimensional ist. Matthias Radant und Claudia Dalbert 13

  • Ungewissheitstoleranz,
  • Personal Need for Structure,
  • Need for Cognitive Closure,
  • Abwechslungspräferenz

Die Ergebnisse aufgrund einer Faktorenanalyse lassen folgende Dimensionen vermuten:

  • Ablehnung von Ambiguität,
  • Abwechslungspräferenz,
  • Beendigung von Ambiguität,
  • Wahrnehmung von Ambiguität,
  • Präferenz komplexer Probleme.

Beispiele für Ambiguitäts-Skalen befinden sich im Anhang. Im deutschsprachigen Raum wird vor allem auch der IMA-40 (Inventar zur Messung der Ambiguitätstoleranz von Jack Reis14

Ergänzungen

Eine Zusammenfassung der akademischen Diskussion zur TA (Tolerance of Ambiguity) findet sich in Adrian Furnham, Tracy Ribchester. Tolerance of ambiguity und einem Update von Furnham und Ribchester.15

Es wurde auch der Zusammenhang von Ambiguitätstorleranz und betriebswirtschaftliche Qualitäten untersucht.16

Querverweise

Normopathie.

Die autoritäre Persönlichkeit.

Übergang zur neuen Führungskraft – Wie soll man mit Geheimnissen umgehen?.

Beiträge zum polaren Denken

Charakteristiken für Ambiguitäts-(In-)Toleranz

Steven Bochner erstellte einen Katalog der primären und sekundären Charakterisitka für ‚Intoleranz für Ambiguität‘17 auf der Bais der ursprünglichen Studien von Frenkel-Brunswik18:

Neun primäre Charakteristika, die Intoleranz für Ambiguität beschreiben:

  • Need for categorization
  • Need for certainty
  • Inability to allow good and bad traits to exist in the same person
  • Acceptance of attitude statements representing a white-black view of life
  • A preference for familiar over unfamiliar
  • Rejection of the unusual or different
  • Resistance to reversal of fluctuating stimuli
  • Early selection and maintenance of one solution in an ambiguous situation
  • Premature closure

Neun sekundäre Charakteristika, die Intoleranz für Ambiguität beschreiben:

  • authoritarian
  • dogmatic
  • rigid
  • closed minded
  • ethnically prejudiced
  • uncreative
  • anxious
  • extra-punitive
  • aggressive

Literatur und Links

Wertequadrat

Schulz von Thun: Das Werte- und Entwicklungsquadrat. Aus schulz-von-thun.de. https://www.schulz-von-thun.de/die-modelle/das-werte-und-entwicklungsquadrat.

Ambiguitätstoleranz

Else Frenkel-Brunswik: Intolerance of Ambiguity as an Emotional and Perceptual Personality Variable. Interrelationships Between Perception and Personality. Inst. of Child Welfare, 1949. (Klassiker, Entdeckerin der Ambiguitätstoleranz).

Steven Bochner: Defining intolerance of ambiguity. The Psychological Record, 15(3), 393–400.(1965). Aus: link.springer.com. https://link.springer.com/article/10.1007/BF03393605. https://doi.org/10.1007/BF03393605.

Georg Müller-Christ, Gudrun Weßling: Widerspruchsbewältigung, Ambivalenz- und Ambiguitätstoleranz. Eine modellhafte Verknüpfung. In: Georg Müller-Christ, Lars Arndt und Ina Ehnert (Hrsg.): Nachhaltigkeit und Widersprüche: Eine Managementperspektive. Lit Verlag, Juli 2007, , S. 180–197. Aus: sfb637.uni-bremen.de. uni-bremen.de. http://www.sfb637.uni-bremen.de/pubdb/repository/SFB637-A2-07-006-IIIA.pdf.

Lothar Krappmann: Soziologische Dimensionen der Identität. Strukturelle Bedingungen für die Teilnahme an Interaktionsprozessen. Klett-Cotta, 2000. (Kap. 4.3. Ambiguitätstoleranz und Abwehrmechaismen (als identitätsfördernde Fähigkeit, S. 150 ff.)

Georg LindSoziale Aspekte des Lernens. Ambiguitäts-Toleranz (1987). In: Barbara Dippelhofer-Stiem, Georg Lind (Hrsg.): Studentisches Lernen im Kulturvergleich. Ergebnisse einer international vergleichenden Längsschnittstudie zur Hochschulsozialisation. S. 24 – 42. Aus: uni-konstanz.de. https://www.uni-konstanz.de/ag-moral/pdf/Lind-1987_Ambiguitaetstoleranz.pdf.

Astrid von Friesen: Der fatale Wunsch nach Eindeutigkeit. Aus:  www.deutschlandfunkkultur.de. 10. 10. 2019.

Wolfgang Streitbörger: Mut zur Mehrdeutigkeit,. Aus: swr.de. 7. 6. 2019.

Wolfgang Streitbörger: Ambiguitätstoleranz. Lernen, mit Mehrdeutigkeit zu leben. In: Deutschlandfunk Kultur. 8. 1. 2020. https://www.deutschlandfunkkultur.de/ambiguitaetstoleranz-lernen-mit-mehrdeutigkeit-zu-leben.976.de.html?dram:article_id=466828.

Thomas Bauer: Die Vereindeutigung der Welt. Über den Verlust an Mehrdeutigkeit und Vielfalt. [Was bedeutet das alles?]. Reclam Verlag, 8. Auflage. 2018. Besprechung von Marion Schenk: Was Führung braucht. Ambiguität & Ambiguitätstoleranz. Aus: www.sifb.de.

Adrian Furnham, Tracy Ribchester. Tolerance of ambiguity. A review of the concept, its measurement and applications. Current Psychology 14, 179–199 (1995). Aus: linkspringer.com.  https://doi.org/10.1007/BF02686907.

Adrian Furnham, Joseph Marks. Tolerance of ambiguity. A Review of the Recent Literatur. In: Psychology 04(09): S. 717-728. September 2013.  Aus: researchgate.net. DOI: 10.4236/psych.2013.49102. (full text in researchgate). https://www.researchgate.net/publication/276494025_Tolerance_of_Ambiguity_A_Review_of_the_Recent_Literature.

o. A.: Ambiguity tolerance–intolerance. Aus: en.wikipedia.org. https://en.wikipedia.org/wiki/Ambiguity_tolerance%E2%80%93intolerance#cite_ref-BOCHNER,_S._1965_5-0.

Siegfried Schumann: Persönlichkeitsbedingte Einstellungen zu Parteien. Der Einfluß von Persönlichkeitseigenschaften auf Einstellungen zu politischen Parteien. Walter de Gruyter, 2016. (Zusammenhang von Ambivalenztoleranz und Einstellungen zu Parteien / Wahlverhalten, insbes. 79 f.). Vordiplomarbeit. Grin. 2003.

 

Ambiguitätstoleranz und Führung / Management

Anil K. Gupta, A., V. Govindarajan (1984): Business unit strategy, managerial characteristics and business unit effectiveness at strategy implementation. Academy of Management Journal, 27, 1984, S. 25-41. doi:10.2307/255955. https://www.jstor.org/stable/255955. (Aus: Scientific Research).

Georg Müller-Christ, Gudrun Weßling: Widerspruchsbewältigung, Ambivalenz- und Ambiguitätstoleranz.(siehe oben)

 

 

Messung der Ambiguitäts-Toleranz

Jack Reis: Ambiguitätstoleranz. Beiträge zur Entwicklung eines Persönlichkeitskonstruktes. Asanger. Heidelberg 1997.

Jack Reis: Inventar zur Messung der Ambiguitätstoleranz (IMA).  Asanger. Heidelberg 1996. (Arbeiten aus dem Institut für Psychologie der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main, Institut für Psychologie.)

M. Radant,  Dalbert, C.: Zur Dimensionalität der Ambiguitätstoleranz. Aus: dgps.de. https://www.dgps.de/fachgruppen/diff_psy/Tagung/radant_dalbert.htm.

Stanley Budner: Intolerance of ambiguity as a personality variable. In: Journal of Personality. 30, 1962, S. 29–50. doi:10.1111/j.1467-6494.1962.tb02303.x. Aus: Wiley Online Library. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/j.1467-6494.1962.tb02303.x.

Jack Reis: Inventar zur Messung der Ambiguitätstoleranz (IMA-40). Inst. für Psychologie, 1991. (Arbeiten aus dem Institut für Psychologie der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main, Institut für Psychologie.) (Inhaltsverzeichnis) (testzentrale) (Manual)

Matthias Radant, Claudia Dalbert: Zur Dimensionalität der Ambiguitätstoleranz. Aus: wcms.itz.uni-halle.de.  https://wcms.itz.uni-halle.de/download.php?down=2573&elem=1070746.

Susanne Schlink, Eva Walther: Kurz und gut. Eine deutsche Kurzskala zur Erfassung des Bedürfnisses nach kognitiver Geschlossenheit. In Zeitschrift für Sozialpsychologie, 38 (3), 2007, 153–161. Aus: researchgate.net. January 2007. DOI: 10.1024/0044-3514.38.3.153. https://www.researchgate.net/publication/247396992_Kurz_und_gut_Eine_deutsche_Kurzskala_zur_Erfassung_des_Bedurfnisses_nach_kognitiver_Geschlossenheit.

Uwe Wolfradt, Jeanne Rademacher: Interpersonale Ambiguitätsintoleranz als klinisches Differentialkriterium. Skalenentwicklung und Validierung. In: Zeitschrift für Differentielle und Diagnostische Psychologie (1999), 20, pp. 72-79. Aus: econtent.hogrefe com. September 1, 2006.  https://doi.org/10.1024//0170-1789.20.1.72.(Skala zur Anwendung im klinischen Bereich).

 

Double bind theory (Gregory Bateson)

Gregory Bateson, Don D. Jackson, Jay Haley, John H. Weakland: Auf dem Wege zu einer Schizophrenie-Theorie. Aus: alex-sk.jimdofree.com.  https://alex-sk.jimdofree.com/gregory-bateson-auf-dem-wege-zu-einer-schizophrenie-theorie/.

 

Sensemaking  und Sensegiving

Karl E. WeickSensemaking in Organizations. Sage,  1995. (Volume 2, Wiley 2012)

 

soziologische Rollentheorie (Ralf Dahrendorf)

Ralf Dahrendorf: Homo sociologicus. Ein Versuch zur Geschichte, Bedeutung und Kritik der Kategorie der sozialen Rolle. 15. Auflage. Westdeutscher Verlag 2013.   (Springer. 2010) (1 – 1958)

 

  1. Vgl. Wolfgang Streitbörger: Mut zur Mehrdeutigkeit,.   
  2.    Marion Schenk: Was Führung braucht
  3.   Vgl. Sonia Sippel: Amiguität und Ambiguitäts(in)toleranz
  4. Zur KLarheit: Ambiguitätstoleranz ist nicht mehr Teil des Modells von Schulz von Thun. Es sind Ergänzungen des Autors.
  5.   Astrid von Friesen: Der fatale Wunsch nach Eindeutigkeit.
  6.   Astrid von Friesen: Der fatale Wunsch nach Eindeutigkeit.
  7.   Astrid von Friesen: Der fatale Wunsch nach Eindeutigkeit.
  8.   Else Frenkel-Brunswik: Intolerance of Ambiguity as an Emotional and Perceptual Personality Variable.  
  9.   Vgl. auch Wolfgang Streitbörger: Ambiguitätstoleranz.: Lernen, mit Mehrdeutigkeit zu leben. 
  10.   Vgl. Else Frenkel-Brunswik: Intolerance of Ambiguity as an Emotional and Perceptual Personality Variable.  
  11.   Vgl.   Gregory Bateson, Don D. Jackson, Jay Haley, John H. Weakland: Auf dem Wege zu einer Schizophrenie-Theorie.  Eine Doppelbotschaft ist eine Botschaft, die den Kommunikationspartner lähmt, weil gleichzeitig Gegensätzlches mitgeteilt wird, das miteinander nicht vereinbar ist. Z. B.  Er fragt sie: „Stört es dich, wenn ich einen Abend mit meinen Freunden verbringe? Sie: „Nein gar nicht“ – mit einem leidenden oder vorwurfsvollen Ausdruck. Oder: Er: „Ich liebe dich.“ – nimmt dabei seinen Blick nicht von der Zeitung. …
  12.   Vgl. dazu die Rollentheorie von Ralf Dahrendorf  –  Ralf Dahrendorf: Homo sociologicus.  
  13.   Matthias Radant, Claudia Dalbert: Zur Dimensionalität der Ambiguitätstoleranz.
  14. Vgl. Jack Reis: Inventar zur Messung der Ambiguitätstoleranz (IMA-40).
  15.   Vgl. die Zusammenfassung des Updates:

    “ This review paper attempts to update the literature on tolerance of ambiguity (TA) and related concepts since a previous review (Furnham & Ribchester, 1995). Various related concepts like Uncertainly Avoidance and In/Tolerance of Uncertainly are reviewed. Both correlational and experimental studies of TA are reviewed and tabulated. Further, an attempt was made to identify and critique various different questionnaires design to measure TA. Recommendations for the use of these tests in research are made. The reasons for progress and lack of progress in this field are highlighted.“ in: Adrian Furnham, Joseph Marks. Tolerance of ambiguity. A Review of the Recent Literatur.

  16.   Vgl. dazu  Gupta, A., & Govindarajan, V. (1984). Business unit strategy, managerial characteristics and business unit effectiveness at strategy implementation.  
  17.   Steven Bochner: Defining intolerance of ambiguity.   
  18.   Else Frenkel-Brunswik: Intolerance of Ambiguity as an Emotional and Perceptual Personality Variable.  

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