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Kränkung

Die gekränkte Königin. Maria I. von England (Maria Tudor). Sie war Tochter aus erster Ehe von Heinrich VIII. Dieser ließ die Ehe mit ihrer Mutter für nichtig erklären und heiratete Anne Boleyn. Maria wurde zum Bastard erklärt. Diese Kränkung hat sie nie überwunden. So wurde sie als spätere Königin zur „Bloody Mary“, ließ viele Protestanten hinrichten. Porträt von Anhonis Mor, 1554.

Abwertungen kränken. Und Kränkungen machen krank.1 Der bekannte österreichische Psychiater, Psychotherapeut und Neurologe Erwin Ringel2 hat diese Botschaft, die auf Hildegard von Bingen zurückgeht3 Zeit seines Lebens ‚verkündet‘4.

Kränkungen sind psychische Reaktionen einer Person (der Gekränkte) auf Äußerungen, Verhaltensweisen bzw. Handlungen (oder Unterbleiben derselben) einer anderen Person (des Kränkenden)5.

Sie sind im Alltag häufig anzutreffen, aber man spricht kaum darüber, weil es nicht cool ist, gekränkt zu sein, weil es als Schwäche angesehen wird. Nichtsdestoweniger beeinflussen sie die Entwicklung einer Persönlichkeit und das Leben der betroffenen Personen.6 Oft wirken sie schädigend auf die Entwicklung eines Menschen, sie können aber auch positiv wirken, als Herausforderung, die uns aus der Komfortzone heraus und zum Lernen bringen.

Eine Kränkung ist eine psychische Beschädigung / Verletzung eines Menschen. Verletzt wird

  • der Selbst-Wert / das Selbst-Wert-Gefühl (Ab-Wertung, Ent-Wertung)
  • die Selbst-Achtung (Ver-Achtung)
  • die Ehre, Würde, Stolz (Ent-Ehrung, Ent-Würdigung, Beschämung)
  • die Selbst-Stärke7, den Mut, Selbst-Bewusstsein (De-Mütigung)

Die Verletzung kann unterschiedlich stark sein: Die Intensität reicht von einer Beleidigung, über Abwertung / Entwertung bis zu einer Demütigung oder Entwürdigung, der stärkste Form. Der Wert wird dann nicht nur beschädigt, sondern vernichtet.

Kränkungen können psychische Verletzungen hervorrufen, aber auch körperliche Erkrankungen zur Folge haben. Sie können zu Verbitterung führen, ist zu Verbitterungs-Persönlichkeits-Störungen und sie können Impulse für Rache-Handlungen geben und bis zur Verbrechen gehen (vgl. unten).

Beispiele für abwertende, kränkende  Handlungen

Scham: Statue von Rodin: Eva nach dem Sündenfall. 1881

Beispiele für abwertende (und kränkende) Handlungen sind:8

  • jemanden öffentlich als unfähig, inkompetent, schlampig, unzuverlässig bloßstellen
  • beleidigen, verleumden, schlecht über andere reden
  • zurückweisen, abweisen, korrumpieren
  • beschämen9, bloßstellen,Scham- und Schuld-Gefühle erzeugen, peinlich machen
  • verhöhnen, lächerlich machen
  • demütigen10, entwürdigen, anprangern
  • nicht beachtet, ignoriert, übergangen werden
  • Geringschätzung / keine (‚berechtigte‘) Anerkennung geben
  • rücksichtslos / taktlos behandeln
  • Liebesentzug, menschliche Kälte
  • psychische oder körperliche Gewalt

Kränkende Handlungen münden in verletzten Gefühlen des Gegenübers, z. B. Beleidigt sein, Scham, Ärger, (ohnmächtige) Wut. Die Reaktionen reichen von Rückzug / Abbruch der Beziehungen bis zum lauten Brüllen und Schreien.

Verbitterung

Verbitterung ist eine der häufigsten Folgen von psychischen Verletzungen.11 Das geht von ’normaler‘ Verbitterung, wie sie jeder Mensch kennt und die schnell wieder abklingt  bis zu langdauernden Verbitterungs-Störung (PTED – Posttraumatic Embitterment Disorder, ICD-10, F43.8,  früher „Querulantentum„) gehen. Sie sind Reaktionen auf Erfahrungen psychischer Verletzung, Kränkung, Ungerechtigkeit, Verachtung, Abwertung, Herabwürdigung, Geringschätzung, Demütigung, Erniedrigung, Ausgrenzung, Vertrauensbruch und ähnlichen Erfahrungs-Qualitäten.

Messinstrumente wurden sowohl zur Messung der Art und des Ausmaßes an Verbitterung als auch zu den (emotionalen) Kompetenzen zur Überwindung emotionaler Verbitterung entwickelt, z. B. …

  • der Berner Verbitterungsbogen  / das Berner Verbitterungsinventar (BVG, BVI)12
  • die PTED-Skala – Post-Traumatic Embitterment Disorder.13
  • Standardisiertes diagnostisches Interview für PTED.14

Fragebogen zur standardisierten Selbsteinschätzung emotionaler Kompetenzen (SEK-27).15

Psychische Verletzungen in der Gerichts-Psychiatrie

Nicht wenige Verbrechen finden ihren Ursprung in Kränkungen. Darauf hat vor allem der österreichische Gerichts-Psychiater Reinhard Haller hingewiesen.

Zwei Botschaften

Es gibt zahlreiche empirische Belege dafür, dass Kränkungen krank machen und zahlreiche weitere negativen Folgen haben kann. Und wenn das stimmt, gibt es zwei zentrale Botschaften für uns alle, besonders aber für Führungskräfte:

  1. Erkenne deine eigenen abwertenden, kränkenden Aussagen und Handlungen und vermeide sie, so weit wie möglich.“
  2. Schütze dich vor Kränkungen bzw. psychischen Verletzungen von Anderen.“ Erkenne und verarbeite kränkende Handlungen von Anderen, damit du nicht selbst Andere verletzt.“ Denn es geschieht nicht selten, dass Opfer später zu Täter werden.16. Und viele, die sich noch primär als Opfer vergangener Ereignisse erleben, sind bereits zu Tätern geworden, ohne dass sie sich dessen bewusst sind.17 Selbst dort, wo Menschen sehr demonstrativ Opfer-Botschaften verkünden und leben („Ich kann mich nicht durchsetzen. Die anderen machen mit mir, was sie wollen“, oder auch: „An mir bleibt alles hängen, alle wollen so viel von mir.“18 ) und sich (scheinbar) ohnmächtig fühlen, werden sie häufig von Anderen deutlich als Täter erlebt. Nach Verena Kast ist jedes Opfer auch Täter, Aggressor, ob versteckt oder offen. Täter und Opfer sind in einem Gegensatzpaar wie in einer Verklammerung verbunden.“19
  3. Erkenne deine alten Wunden, die alten noch unverarbeiteten psychischen Verletzungen und verarbeite sie, damit sie nicht zu aggressiven Introjekten werden.20 .

Literatur und Links

Kränkung, Erwin Ringel

o. A.: Ringel, Erwin. Aus: austria-forum.org. https://austria-forum.org/af/Biographien/Ringel%2C_Erwin.

Erwin Ringel: Die Österreichische Seele: zehn Reden über Medizin, Politik, Kunst und Religion. Böhlau, 1984.

Erwin Ringel: Der Selbstmord. Abschluss einer krankhaften psychischen Entwicklung ; eine Untersuchung an 745 geretteten Selbstmördern. Klotz, 1984.

 

Gerichts-Psychiatrie, Reinhard Haller

Reinhard Haller (im Interview mit Eva Sudholt): Die zerstörerische Macht der Kränkung. Aus: www.welt.de. 26.11.2015.  https://www.welt.de/vermischtes/article149321704/Die-zerstoererische-Macht-der-Kraenkung.html.

Reinhard Haller: Die Macht der Kränkung. Ecowin 2015.

Reinhard Haller: Kränkung – der krankmachende Vertrauensverlust. In: Leidfaden 6 (2017). Aus: www.vr-elibrary.de. https://www.vr-elibrary.de/doi/abs/10.13109/leid.2017.6.3.23?journalCode=leid#.XgCKKfxCdHY. https://doi.org/10.13109/leid.2017.6.3.23. Read More: https://www.vr-elibrary.de/doi/abs/10.13109/leid.2017.6.3.23?journalCode=leid#.XgCKKfxCdHY

Reinhard Haller  (im Interview mit Andreas Lebert, Katrin Zeug): Jeder Mensch hat seine Abgründe. Aus: www.zeit.de. https://www.zeit.de/zeit-wissen/2017/01/psychologie-psychiater-gericht-gutachten-verbrecher-interview/komplettansicht.

 

Kränkung allgemein

Kurt Singer: Kränkung und Kranksein. Psychosomatik als Weg zur Selbstwahrnehmung.

o. A.: Kränkungen und ihre Folgen. Aus: www.gesundheit.gv.at. (Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs) https://www.gesundheit.gv.at/leben/psyche-seele/praevention/kraenkungen-folgen#tab2.

o. A.: Dysphemismus. Aus: wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Dysphemismus.

Bärbel Wardetzki: Ohrfeige für die Seele: Wie wir mit Kränkung und Zurückweisung besser umgehen können.Kösel-Verlag 2014

Aloys Leber: Rückzug oder Rache: Überlegungen zu unterschiedlichen milieuabhängigen Folgen früher Kränkung und Wut. . Jahrbuch der Psychoanalyse, (1976) 9:123-137

Matthias SonnenburgDie Kränkung der Eltern durch die Krankheit des Kindes – Zur inneren Situation der Eltern in der stationären Psychotherapie von Kindern. In: Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 43 (1994) 4, S. 138-143. Aus: PsyDok. http://psydok.psycharchives.de. http://psydok.psycharchives.de/jspui/bitstream/20.500.11780/2077/1/43.19944_5_37187.pdf_new.pdf. (Volltext)

Gerald Krieghofer: „Was kränkt, macht krank.“ Hildegard von Bingen (angeblich). Aus: http://falschzitate.blogspot.com. 21. Mai 2018. http://falschzitate.blogspot.com/2018/05/was-krankt-macht-krank-hildegard-von.html.

Rudolf Köster: Was kränkt, macht krank: Seelische Verletzungen erkennen und vermeiden. Centaurus Verlag & Media, 2003

Thomas Meyer, Fritz Meyer: Was kränkt … macht krank (psychosomatische Störungen). Aus: http://patienten-bibliothek.org. http://patienten-bibliothek.org/was-kraenkt-macht-krank/.

Julia Umek: Was kränkt macht krank. Aus: wiev1.orf.at. aus der Reihe „Glücklich leben“ auf Radio Wien. https://wiev1.orf.at/magazin/magazin/gesundheit/stories/446488/index.html.

o. A.: Medizin Kränkungen, die krank machen. www.tagesspiegel.de. 22.04.2009. https://www.tagesspiegel.de/medizin-kraenkungen-die-krank-machen/1794282.html.

Angela Diez: Was passiert mit Ihnen, wenn Sie gekränkt werden?. www.angela-diez.de. https://www.angela-diez.de/was-passiert-mit-ihnen-wenn-sie-gekraenkt-werden/.

o. A.: Kränkung durch Stress kann krank machen. Aus: www.wissensagentur.net. https://www.wissensagentur.net/krankung-durch-stress-kann-krank-machen-1670.html.

Rudolf Köster: Körpersprache und Redewendungen: die Brücke von Mensch zu Mensch. expert verlag, 2003

 

Narzisstische Kränkung

Ludwig Eidelberg: Über die innere und äußere narzisstische Kränkung. Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse,(1958) 11(11):672-691. https://www.pep-web.org/document.php?id=psyche.011k.0672a.

 

Opfer-Aggressor-Konstellation in der Analytischen Psychologie

 

Individual-Psychologie: Alfred Adler

Alfred Adler: Über den nervösen Charakter. Grundzüge einer vergleichenden Individual-Psychologie und Psychotherapie, J. F. Bergmann, Wiesbaden 1912. (Auch:  Fischer FTB 1972, Vandenhoeck & Ruprecht, 2008. Springer 2013. e-artnow 2017. BoD – Books on Demand 2012)

Alfred Adler: Studie über Minderwertigkeit von Organen. J. F. Bergmann. München 1927

 

Selbst-Stärke

Thomas Kell: Die Kunst der Führung. Gabler 2005.(DOI: 10.1007/978-3-322-90313-6). Kapitel: Selbststärke, S. 259 – 270, (DOI: 10.1007/978-3-322-90313-6_22) Aus ResearchGate.

 

Verbitterung

M. Linden, M. Rotter, K. Baumann, B. Schippan: The Posttraumatic Embitterment Disorder Self-Rating Scale (PTED Scale).. In: Clinical Psychology and Psychotherapy. 16, S. 139–147.

M. Linden, K. Baumann, M. Rotter, B. Lieberei: Diagnostic Criteria and the Standardized Diagnostic Interview for Posttraumatic Embitterment Disorder (PTED).. In: International Journal of Psychiatry in Clinical Practice. 12, S. 93–96.

 

Messung: Verbitterung – Messung emotionaler Kompetenz

Matthias Berking, Hansjörg Znoj: Entwicklung und Validierung eines Fragebogens zur standardisierten Selbsteinschätzung emotionaler Kompetenzen (SEK-27). In: Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie, 56 (2), 2008, 141–153. Aus: researchgate.net. https://www.researchgate.net/publication/247397346_Entwicklung_und_Validierung_eines_Fragebogens_zur_standardisierten_Selbsteinschatzung_emotionaler_Kompetenzen_SEK-27. (pdf) DOI: http://dx.doi.org/10.23668/psycharchives.387. (Fragebogen in word, pdf, )

Hansjörg Znoj: BVI. Berner Verbitterungs-Inventar. Hogrefe. Aus: testzentrale.de. https://www.testzentrale.de/shop/berner-verbitterungs-inventar.html.

ZPID-Team: PTED-Selbstbeurteilungsfragebogen. Aus: psycharchives.org. https://www.psycharchives.org/bitstream/20.500.12034/441/6/PT_9006580_PTED_Deutsch_Fragebogen.pdf. (full text)

ZPID-Team: Diagnostisches Interview für PTED. Aus: psycharchives.org. https://www.psycharchives.org/bitstream/20.500.12034/441/2/PT_9006580_PTED_Diagnostisches_Interview_lang.pdf.  (full text)

  1.   Vgl. meinen Beitrag zu Abwertungen: Abwertungen vergiften Beziehungen sowie den Übersicht dazu.
  2.    vgl. o. A.: Ringel, Erwin. 
  3.   Die Zuordnung zu Hildegard von Bingen ist umstritten. Möglicherweise stammt das Zitat auch vom Wiener Internisten Max Herz 1930. Vgl. Gerald Krieghofer: „Was kränkt, macht krank.“ 
  4.   Erwin Ringel entstammt der Schule der Individualpsychologie von Alfred Adler. Im Zentrum der Lehre Alfred Adlers stehen die Studien zur (Organ-)Minderwertigkeit, die zu körperlicher und psychischer Kompensation und Überkompensation führen.  
  5.   Es gibt auch Selbst-Kränkung
  6.   Vgl. o. A.: Kränkungen und ihre Folgen.  
  7.   Vgl. z. B. Thomas Kell: Die Kunst der Führung. Kell sieht Selbststärke als:
    „‚Selbststärke‘ beschreibt die insbesondere in Krisensituationen für die Umgebung sichtbar zu Tage tretende emotionale Belastbarkeit und innere Autonomie einer Führungskraft.“  
  8.    Vgl. o. A.: Kränkungen und ihre Folgen. Burkhard Heidenberger: Herablassendes Verhalten
  9.   Jens León Tiedemann: Die intersubjektive Natur der Scham. rechnet einige ähnliche Begriffe zur ‚Schamfamilie‚: Peinlichkeit, Befangenheit, Verlegenheit, Kränkung, Schmach, Minderwertigkeitsgefühl. 
  10.   Zur Demütigung vgl. Evelin Gerda Lindner: Die Psychologie der Demütigung.  
  11.   Vgl. vor allem Reinhard Haller: Die Macht der Kränkung
  12.   Hansjörg Znoj: BVI. Berner Verbitterungs-Inventar.  
  13.   Vgl. ZPID-Team: PTED-Selbstbeurteilungsfragebogen.  
  14.   ZPID-Team: Diagnostisches Interview für PTED.   
  15.   Vgl. Matthias Berking, Hansjörg Znoj: Entwicklung und Validierung eines Fragebogens zur standardisierten Selbsteinschätzung emotionaler Kompetenzen (SEK-27).

    „Der SEK-27 wurde auf der Grundlage des kompetenzorientierten Modells adaptiver Emotionsregulation nach Berking (2010) entwickelt. Dieses besagt, dass erfolgreiche Emotionsregulation aus verschiedenen Komponenten besteht, nämlich
    (1) die eigenen Emotionen bewusst wahrzunehmen,
    (2) sie klar zu erkennen und zu benennen,
    (3) emotionsbezogene Körperempfindungen wahrzunehmen und als solche zu erkennen,
    (4) die Ursachen der aktuell erlebten Emotion zu verstehen,
    (5) das emotionale Erleben gezielt beeinflussen zu können,
    (6) die eigenen Emotionen zu akzeptieren,
    (7) zu tolerieren und auszuhalten,
    (8) sich selbst in belastenden Situationen effektiv unterstützen zu können und
    (9) sich selbst emotional belastenden Situationen auszusetzen, um wichtige Ziele zu erreichen.
    Abgeleitet aus theoretischen Überlegungen und bereits vorhandenen Instrumenten wurde zunächst ein Itempool von vier Items pro Kompetenz zusammengestellt. Anhand einer Stichprobe von 120 Studenten wurden jeweils die drei trennschärfsten Items ausgewählt (Berking & Znoj, 2008).“

  16.   Vgl. dazu meinen Beitrag zu Abwehr-Mechanismen‚Identifikation mit dem Aggressor
  17.   Vgl. dazu Verena Kast: Abschied von der Opferrolle
  18.   Vgl. dazu Verena Kast: Abschied von der Opferrolle.  Produktinformation
  19.   Verena Kast: Abschied von der Opferrolle 
  20.   Vgl. dazu auch meinen Beitrag zu Abwertungen: Abwertungen vergiften Beziehungen sowie den Übersicht dazu.

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